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Chinas natürliche Umwelt
China liegt im Südosten des Eurasischen Kontinents, an der Westküste des Stillen Ozeans.
Mit einer Grundfläche von etwa 9,6 Millionen Quadratkilometern ist es der Fläche nach das drittgrößte Land der Erde. Von Süden nach Norden erstreckt sich China etwa vom 4° nördlichen Breitengrad bis zum 53°31' nördlichen Breitengrades, also über ca. 5500 Kilometer; von West nach Ost von 73°40' bis zum 135°5'des östlichen Längengrades, also ca. 5200 Kilometer.
Das Klima Chinas hat zwei Besonderheiten: ausgeprägtes kontinentales Monsunklima sowie komplexes und wechselhaftes Klima. In China gibt es sowohl die tropische Zone, in der es das ganze Jahr hindurch sehr heiß ist, als auch die alpine Kaltzone, in der Hochgebirge das ganze Jahr über von Schnee bedeckt sind. Der größere Teil Chinas gehört jedoch zur subtropischen, warmgemäßigten und gemäßigten Klimazone. Infolgedessen ist das Klima Chinas mild, die vier Jahreszeiten sind klar unterschieden.
China liegt im Bereich der Monsunklimazone zwischen dem größten Kontinent — Eurasien — und dem größten Ozean der Erde — dem Stillen Ozean — und weist deshalb die charakteristischen Besonderheiten des Monsunklimas auf. Unter dessen Einfluss ist im Vergleich mit der Durchschnittstemperatur in anderen Teilen der Erde, die auf dem gleichen Breitengrad liegen, die Sommertemperaturen in China etwas zu hoch, die Wintertemperaturen etwas zu niedrig. Allgemein gesprochen sind die Sommer heiß, feucht und regenreich, die Winter kalt und regenarm.
Der geografischen Lage nach unterscheidet man bei Chinas Territorium im Allgemeinen einen nördlichen und südlichen Teil und einen westlichen und östlichen Teil. Klimatisch betrachtet, iallt die Durchschnittstemperatur von Süden nach Norden allmählich. Besonders im Winter ist der Temperaturunterschied zwischen Norden und Süden ziemlich groß: Im Süden wächst überall üppige Vegetation, während das Land im Norden unter einer dicken Schneedecke liegt. Von Osten nach Westen, mit der Vergrößerung von der Entfernung verändert sich das Klima vom feuchten zu trockenen Klima.
Die chinesischen Landschaften sind außerordentlich vielfältig: Es gibt sowohl hohe und niedrige Gebirgsketten, Hochplateaus und Hügel-, Becken-, Wüsten- und Seenlandschaften sowie weite, offene Ebenen. Im Westen des Landes befindet sich der welthöchste Berg Qomolangma (8844,43 m hoch) und im Osten das Tiefland mit einer Höhe von 150 Meter unter dem Meeresspiegel. Die Landfläche Chinas fallt also vom hochgelegenen Westen allmählich zum Tiefland im Osten ab und bildet einen großen Abhang mit verschiedenen Stufen, die man hauptsächlich in drei Stufen einteilen kann.
Erste Stufe Das Qinghai-Tibet-Plateau ist die höchste Erhebung der Landfläche Chinas. Es liegt im Durchschnitt ca. 4500 Meter über dem Meeresspiegel. Seine Fläche entspricht einem Viertel des gesamten Landfläche Chinas. Das Qinghai-Tibet-Plateau, welches das „Dach der Welt" genannt wird, besteht aus einer Reihe von majestätischen und hochgelegenen Gebirgsketten. Der höchste Gipfel der Welt — der Qomolangma — befindet sich am südlichen Randbereich des Plateaus. In den schneebedeckten Hochgebirgen auf dem Qinghai-Tibet-Plateau gibt es zahlreiche Gletscher. Als wichtigste Süßwasserressourcen bilden sie die Quelle einiger der wichtigsten Flüsse des Landes.
Zweite Stufe Das Gebiet östlich und nördlich des Qinghai-Tibet-Plateaus bildet die zweite Stufe, die 1000—2000 Meter über dem Meeresspiegel gelegen ist. Es besteht aus dem Yunnan-Guizhou-Plateau, dem Lößplateau, dem Plateau der Inneren Mongolei, dem Sichuan-, dem Qaidam-, dem Tarim-und Junggar-Becken. In diesem geografischen Raum treten Schneegebirgs-, Wald-, Grassteppen- und Wüstenlandschaft auf.
Dritte Stufe Der Nordosten Chinas, die Ebenen in Südchina und das Küstengebiet Südostchinas bilden die dritte Stufe, welche die Gebiete China umfasst, die am tiefsten liegen. Die durchschnittliche Höhe dieser Stufe liegt unter 1000 Meter über dem Meeresspiegel. Von Norden nach Süden sind dies die Nordostchinesische Ebene, die Nordchinesische Ebene, die Ebene am Mittel- und Unterlauf des Jangtse-Flusses und die niedrigen Berge und Hügel südlich des Jangtse. In diesen Gebieten, die über gute natürliche Bedingungen verfügen und deren Böden die fruchtbarsten ganz Chinas sind, ist die Wirtschaft hochentwickelt. Reich sind diese Gebiete aber auch an Kulturdenkmälern.
China verfügt über ein Seegebiet von drei Millionen Quadratkilometern, das sich an die Landmasse östlich und südlich anschließt. Von Norden nach Süden erstrecken sich diese Seegebiete an der Westküste des Stillen Ozeans über die gemäßigte, subtropische und tropische Zone. Die Küstenlinie des chinesischen Festlandes beträgt 18 000 km. In der Weite chinesischer Hoheitsgewässern liegen - hingeworfen wie Perlen - mehr als 6500 größere und kleinere Inseln.

























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