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Shigatse
Shigatse ist die zweitgrößte und höchstgelegene Stadt Tibets und war Sitz des Penchen Lama im Kloster Tashilhunpo.
Die heutige Stadt Shigatse (chinesisch: 日喀则) oder auch Xigaze entwickelte sich am Fuße der alten Festung Samdrubtse auf 3.840 Metern Höhe. Shigatse ist damit die höchstgelegene Stadt Tibets. Bis Mitte des 17. Jahrhunderts war Shigatse Sitz der Könige von Tsang, die von hier aus über längere Zeit große Teile Tibets, inklusive Lhasa, herrschten. Zentrum war die Festung Samgrubtse. 1950 wurde die Festung Samgrubtse zerstört. Im Zeitraum von 2005 bis 2007 wurde sie mit Spendengeldern aus Shanghai rekonstruiert.
Seit 1446 residiert der Penchen Lama im Kloster Tashilhunpo, dem bedeutendsten Kloster der Gelug-Tradition in Westtibet, welches sich ebenfalls in Shigatse befindet. Der Penchen Lama ist einer der wichtigsten Autoritäten im tibetischen Buddhismus. Das Tashilhunpo Kloster wurde ursprünglich zu Ehren des Dalai Lamas errichtet. Von den wunderschönen Grabanlagen der Panchen Lamas mit Ihnen vergoldeten Dächern ist durch die chinesiche Kulturrevolution leider nur noch eines zu sehen. Die allgegenwärtige Atmosphäre früherer Zeiten blieb können Sie noch heute spüren. Die Atmosphäre findet Ihren Höhepunkt in der großen Versammlungshalle mit ihren 48 Säulen, die bis zu 2000 Mönchen Platz bietet. Im Kloster Tashilhunpo befindet sich auch eine aus 11.000 kg Kupfer und 229 kg Gold gefertigte Buddhastatue. Es ist die größte Buddhastatue Tibets. Sie ist über 26 Meter hoch und wurde 1914 errichtete. Sie symbolisiert den Maitreya, den Buddha der Zukunft.
Ebenfalls zum Stadtgebiet von Shigatse gehört das bekannte Kloster Shalu, das etwa 15 km südöstlich in einem Seitental des Flusses Nyangchu liegt.

























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