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Qinqiang-Oper
Die Qinqiang-Oper ist die älteste heute noch aufgeführte lokale Oper in China.
Die Qinqiang-Oper, die in den nordwestchinesischen Provinzen Gansu, Ningxia, Shaanxi populär ist, zählt zu einer der ältesten Arten der Volksoper in China. Da während des Ablaufes der Oper die Holzklapper als Hauptinstrument verwendet wird, wird diese Oper auch als die Oper der Holzklapper oder Holzklapper-Oper genannt. Die Qinqiang-Oper (chinesisch: 秦腔) ist auch unter dem Namen Luantan (chinesisch: 亂彈) bekannt.
Die alte Qinqiang-Oper entwickelte sich aus den Volkstänzen und Volksliedern der westchinesischen Gebiete der Provinzen Shaanxi und Gansu. Der Name Qinqiang-Oper leitet sich von Qin ab, der Abkürzung für die Provinz Shaanxi. Beim Gesang unterscheidet sich die Qinqiang-Oper durch ihren kraftvollen, mitreißenden, leidenschaftlichen, zugleich aber auch gefühlvollen und feinen Stil deutlich von anderen Opern. Die schönen Masken wirken natürlich und lebendig.
Sie hat sich in der Stadt Changan (das heutige Xian), die vor Hunderten Jahren noch als das wirtschaftliche und politische Zentrum Chinas galt, allmählich entwickelt und ist beliebt und einflussreich geworden. Die Blütezeit, als die Qinqiang-Oper ihren Einfluss auf ganz China verbreitet hat, war die Ming-Dynastie. Ein General aus Shaanxi, Li Zicheng, der tapfer gegen die Regierung der Ming-Dynastie gekämpft hat, hat mit seiner Armee die Qinqiang-Oper von Nordwestchina in das Herz Chinas und in die Hauptstadt mitgebracht. Außerdem haben gleichzeitig die Geschäftsleute aus Nordwestchina den südchinesischen Gebieten diese Art Oper vermittelt, weswegen die Qinqiang-Oper in ganz China ganz bekannt geworden ist. Im Laufe der Zeit hat die Qinqiang-Oper ihre Höhen und Tiefen erlebt. Bis heute ist die Qinqiang-Oper von großer Bedeutung für chinesische Oper.
Die Inhalte der Qinqiang-Oper stammen häufig aus den bekanntesten Geschichten Chinas. Auf der anderen Seite entsprechen die Inhalte der Entwicklung der Gesellschaft und spiegeln oft die wichtigsten Ereignisse Chinas wider, was die Oper dem Volk näher bringt. Die Besonderheit beim Spielen liegt darin, dass sich die Musikbegleitung und der Gesang ziemlich schnell und hastig anhören. Die Schauspieler, vor allem Schauspielerinnen, singen manchmal so laut und emotionsvoll, dass es nach Schreien klingt.
Die Qinqiang-Oper lässt sich in der Provinz Shaanxi aufgrund der Dialekte und unterschiedlichen Artikulation in vier Schulen einteilen: Tongzhou Bangzi in Guandong und Dali (östliche Qinqiang). Xi'an Luantan in Xi'an (mittlere Qinqiang). Xifu Qinqiang in Fengxiang (westliche Qinqiang) und Handiao Guangguang in Hanzhong (südliche Qinqiang).
























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