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Qingdao
Qingdao ist eine wirtschaftlich geöffnete Hafenstadt in China und eine Industriestadt.
Qingdao (chinesisch: 青岛), oder wie es früher genannt wurde Tsingtau, in der Provinz Shandong (chinesisch: 山东) ist auch ein beliebter Ort dafür, eine Kur zu machen, in die Sommerfrische zu fahren, oder eine Reise zu machen.
Im Zentrum befinden sich Straßen und Bauten auf den Berghängen, die wellenförmigen Terrassen gleichen. Die Straßen und Bauten sind gut geordnet und charmant. Innerhalb der Stadt liegen viele Tourismusplätze, wie die ins Meer verlaufende Landungsbrücke, auf dessen Ende ein Pavillion steht, genannt der Wellen-Schlagende-Pavillion. Es ist das Wahrzeichen von Qingdao. In der Altstadt herrscht bis heute ein europäischer Baustil vor, denn die meisten Gebäude hier wurden Anfang des 20. Jahrhunderts von Deutschen gebaut. Kirchen, Villen und andere Altbauten bilden zusammen eine einmalige Ansicht: „Rote Ziegeln und grüne Bäume, sowie hellgrünes Meer und blauer Himmel". Nordöstlich der Stadt befindet sich das Laoshan-Gebirge (chinesisch: 崂山), dessen Hauptberg 1133 m hoch ist. Es ist eines der berühmtesten Gebirge Chinas, und darin finden sich viele Sehenswürdigkeiten.
Der Name Qingdao beruht auf einer Insel nicht weit von der Küste, die Qingdao genannt wird (dao bedeutet auf Chinesisch Insel). Die Stadt war ursprünglich ein Fischendorf, dass sein Handelsgeschäft seit der Tsing-Zeit allmählich entfaltete. Dann aber fiel die Stadt in die Hände der Deutschen und die deutschen Kolonisten zogen noch einen Handels- und Militärhafen. Danach wurde Quingdao zweimal von den Japanern erobert. Am 2. Juni 1949 wurde sie endlich befreit.
Von 1897 - 1914 stand Qingdao unter deutscher Herrschaft, bevor es 1914 von Japan besetzt wurde. 1922 an China zurückgegeben, wurde es 1938 jedoch wieder von Japan besetzt, bevor es 1949 endgültig an die Volksrepublik China zurückfiel.
Qingdao - eine 8 Millionen Stadt - ist heute einer der wenigen bedeutenden Badeorte in China. In der Nähe der Stadt befindet sich der berühmte Lao Shan, mit dem daoistischen Tempel Taiqing Gong (chinesisch: 太清宫). Auch heute, fast 100 Jahre nachdem die Deutschen die Stadt verlassen haben, sind Spuren der deutschen Kolonialzeit erhalten: die Gouverneursvilla, die katholische Kathedrale (vollendet erst 1934), die evangelische Kirche, der Pier Zhan Qiao (chinesisch: 栈桥) und weitere deutsche Kolonialbauten. Andererseits gibt es natürlich auch moderne Hochhausbauten und Shoppingzentren.
Lange Zeit war Qingdao der Weltöffentlichkeit nur durch das Tsingtao Bier (chinesisch: 青島啤酒) bekannt, die Brauerei wurde 1903 gegründet und braut das Bier, auch heute noch, nach deutschem Reinheitsgebot. Das Logo und Etikett des Tsingtao Biers wird durch ein Bild des Zhan Qiao Piers (chinesisch: 栈桥) geziert.
2008 fanden vor Qingdao die Segelwettbewerbe der 29. Olympischen Sommerspiele und der 13. Paralympischen Spiele statt, dadurch dürfte die Stadt vielen Leuten in aller Welt ein Begriff geworden sein.




























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