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Die Grosse Schlucht des Nu Flusses
Die Gegend um die Nu Schlucht ist bekannt für die kulturelle Vielfalt, die man hier findet
Der Nu – Fluss (chinesisch: 怒江) entspringt in Tibet (chinesisch: 西藏) und fließt in Richtung Süden nach Yunnan (chinesisch: 云南). Hier wird er von einer Felswand aufgehalten und macht eine scharfe Rechtskurve. Doch 300 Meter später, wird erneut in seinem Lauf blockiert und macht eine 180 Grad Kehrtwende.
Der Nu – Fluss (Nu = Wut; Auf Deutsch sind die Schreibweisen Salween, Saluen und Salwin gebräuchlich) entspringt dem Himalaja. Die Schlucht befindet sich in einem Tal und verläuft in Nord-Südlicher Richtung. Die Landschaft wurde durch platentektonische Bewegungen geschaffen. Die Indische Platte berührt hier die Euraische Platte und dadurch entstanden die parallel liegenden Nord-Süd-Täler in Nordwest-Yunnan und Ost-Tibet. Die Grosse Schlucht des Nu-Fluss liegt bei Cawarong (chinesisch: 察瓦龙) im Kreis Zayü (chinesisch: 察隅县) in Tibet (chinesisch: 西藏) und erstreckt sich rund 300 Kilometer nach Süden bis Liuku, der Hauptstadt des Autonomen Bezirks Nujiang (chinesisch: 怒江) der Lisu-Nationalität (chinesisch: 傈僳族) in der Provinz Yunnan (chinesisch: 云南). Vom Bilou- und vom Gaoligong Gebirge eingeengt, ist dies der gefährlichste Abschnitt des Nu-Flusses. Das Tal ist durchschnittlich 2.000 Meter tief und die Schlucht meist 100 Meter breit. An der engsten Stelle sind es jedoch nur wenige Meter, so dass es zu gefährlichen Stromschnellen kommt, die ein donnerndes Getose verursachen.
Die Gegend um die Schlucht ist bekannt für die kulturelle Vielfalt, die man hier findet. Die größte Gruppe der Lisu-Nationalität lebt hier und es ist der einzige Ort wo man Angehörige der Nationalitäten Nu (chinesisch: 怒族) und Derung antrifft. Ausserdem leben hier etwa zwanzig weitere nationalöe Minderheiten, wie die Pumi, die Bai, die Yi, die Naxi, die Jinpo und die Dai.
Einst führte ein alter über 1000 Jahre zählender Handelsweg für Tee und Pferde durch diese Schlucht. Es werden viele Religionen ausgeübt. Besonders auffällig ist, dass in dieser Schlucht der Katholizismus bei den in der Schlucht lebenden Minderheiten besonders verbreitet zu sein scheint.
























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