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Mogao Grotten
Neben den Wandmalereien und Farbstatuen gibt es in den Grotten noch zahlreiche religiöse Schriften und Dokumente.
Diese bieten unschätzbare Daten für die Forschungen über alte chinesische Politik, Wirtschaft, Militärwesen, Kultur, Kunst, Religion, Völker-historie.
Im Vorort der Stadt Dunhuang der nordwestchinesischen Provinz Gansu ist ein Berg mit dem Namen "Mingsha Shan" (chinesisch: 鸣沙山). An der Felsenwand des östlichen Fußes des Mingsha-Berges sind in einer Entfernung von rund 2 km von Norden nach Süden zahlreiche Grotten gebaut worden, die in 5 Stock von oben bis unten geordnet sind. Solche Grotten liegen verstreut da und sehen äußerst majestätisch aus. Das sind die weltweit bekannten Mogao-Grotten in Dunhuang.
Würde man die Wandmalereien der Mogao Grotten (chinesisch: 莫高窟) von Dunhuang (chinesisch: 敦煌) miteinander verbinden, wären sie insgesamt 30 km lang. Es wurde nicht nur die Kunst des chinesischen Volkes sondern auch die alten Künste von Indien, Rom, Ägypten u.a.m. aufgenommen. Sie sind wirklich das Ergebnis der Befruchtung von westlicher und östlicher Kultur.
Die Mogao-Grotten, auch die „Grotte der Tausend Buddhas" genannt, befinden sich östlich vom Fuß des Mingsha-Berges, 25 km südöstlich von Dunhuang in der Gansu Provinz. Die Grotten gehören zu den vier größten Grotten in China und gelten auch als die größte und am besten bestückte buddhistische Grottengruppe der Welt. Die UNESCO hat sie in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Schon im Jahr 366 n.Chr. ist die erste Mogao-Grotte gebaut worden. Bis heute gibt es hier 492 Grotten mit einer Länge von l 610m, über 45 000 m2 Wandmalereien und über 2 000 farbigen Statuen.
Die Grotten sind von unterschiedlicher Größe genauso wie die Statuen in ihnen: Die größeren sind imposant und kraftvoll, die kleineren filigran und kunstvoll. Die Wandmalereien sind prachtvoll und einzigartig, die meisten zeigen buddhistische Motive. Die Kunst ist so tiefsinnig und voller Phantasie, dass man davon nur beeindruckt sein kann.
Die Kunst der Wandmalereien ist der größte und reichste Teil der Grotten-Kunst. Diese Wandmalereien haben einen sehr hohen historischen und künstlerischen Wert, aber die aus der Hoch-Tang-Zeit haben das höchste Niveau. Westliche Gelehrte haben die Wandmalereien von Dunhuang eine „Bibliothek auf der Wand" genannt.
Die Handwerker in verschiedenen Dynastien haben beim Bau der Grotten zahlreiche Buddhastatuen modelliert und Wandmalereien gezeichnet. Weil die Mogao-Grotten in der Festung der "Seidenstraße" zur Verbindung von Osten und Westen liegen, gelten sie auch als ein Verknüpfungsort der östlichen und westlichen Religionen, Kulturen und Kenntnisse. Verschiedene fremde Künste sind in Mogao-Grotten mit der chinesischen nationalen Kunst integriert, und bunte Kunststile machen diese Kunstschatzkammer sehr farbenprächtig.


























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