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Luoyang
Luoyang befindet sich im westlichen Teil der Provinz Henan.
Da Luoyang (chinesisch: 洛陽) in der zentralen Ebene Chinas liegt, wird die Stadt als „das Zentrum der Erde" und „das Herz der neuen Länder" bezeichnet. In Luoyang sind die Ursprünge der chinesischen Kultur zu finden. Ihr Name rührt von der Lage am nördlichen Ufer des Luo-Flusses her.
Luoyang ist eine der sogenannten vier großen alten Hauptstädte Chinas, die unter mehreren Dynastien die Hauptstadtfunktion ausübte. Heute hat sie sich zu einer wichtigen Industriestadt entwickelt.
Luoyang hat eine lange Geschichte. Luoyang liegt in der zentralen Ebene Chinas in der Provinz Henan (chinesisch: 河南), die schon während der Jungsteinzeit (vor etwa 7000 Jahren) dicht besiedelt war. Dies zeigen Funde, welche im Zuge von Bewässerungsarbeiten in den 1950er Jahren gefunden wurden. Sie gehört zu den sieben alten Hauptstädten Chinas und zu der ersten Gruppe von Städten, die vom Staatsrat zu einer "Kulturhistorischen Stadt" erklärt wurde. Seit der ersten Dynastie Chinas, der Xia-Dynastie, blieb Luoyang während 13 Dynastien Hauptstadt. Es war die erste Hauptstadt Chinas, und die Dynastien, dessen Hauptstadt Luoyang war, sind zahlenmäßig in China die meisten und überdauerten am längsten. In den Sui- und Tang-Dynastien erreichte die Einwohnerzahl Luoyangs eine Million, und Luoyang zählte damals zu den beschäftigtesten und blühendsten Metropolen der Welt.
In Luoyang liegen zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Entlang dem Luo-Fluss (chinesisch: 洛河) reihen sich fünf Hauptstadt-Ruinen aus dem Xia-, dem Shang-, dem Han- und dem Wei-, sowie dem Sui- und dem Tang-Zeitalter aneinander. Diese weltweit seltene Szenerie wird mit dem Satz „Fünf Hauptstädte sammeln sich zusammen" beschrieben. Dazu kommen noch viele berühmte Attraktionen wie die Longmen-Grotte, der Tempel des weißen Pferdes, der Päoniegarten der königlichen Stadt, der Platz der königlichen Stadt und das Kaiser-Jialiu-Museum.
Luoyang ist heute auch eine neue Industriestadt, die für die Industriebereiche Traktorbau und Bergwerkmaschinenbau bekannt ist. Auch die Stahlverarbeitung, Baumwollindustrie und Ölraffinierungsindustrie sind entwickelt. Gleichzeitig bildet Luoyang den Verkehrsknotenpunkt der Longhai- und der Jiaoliu-Eisenbahnlinie.
Longmen-Grotten
Die Longmen-Grotten (chinesisch: 龙门石窟) werden zusammen mit den Mogao-Grotten (chinesisch: 莫高窟) in Dunhuang (chinesisch: 敦煌) der Provinz Gansu (chinesisch: 甘肃) und den Yungang-Grotten (chinesisch: 云冈石窟) in Datong (chinesisch: 大同) der Provinz Shanxi (chinesisch: 山西) als die „drei großen Schatzkammern der Steinmeißelkunst in China" bezeichnet. Der Bau der Longmen-Grotten begann, als der Kaiser Xiaowendi der Nördlichen Wei-Dyanastie seine Hauptstadt dorthin verlegte (im Jahr 494 n. Chr.). In den Grotten gibt es mehr als 100 000 Buddhastatuen und mehr als 2300 Buddhanischen. 1961 wurden sie vom Staatsrat unter Denkmalschutz gestellt.
Tempel des weißen Pferdes
Der Tempel des weißen Pferdes ist der erste Tempel, der nach dem Vorstoß des Buddhismus nach China offiziell gebaut wurde. Der Tempel wird deshalb auch als „die Quelle des Buddhismus" und "der Ursprung der Tempel" gepriesen. Man erzählt, dass chinesische Mönche vom Kaiser nach Indien gesandt wurden, um die Lehren Buddhas zu studieren. Sie brachten auf dem Rücken zweier Schimmel buddhistische Schriften zurück - daraus entstand der Name des Tempels, der zur Aufbewahrung der Schriften diente und der Verbreitung der Lehre. Vor dem Eingang des Klosters stehen zwei steinerne weiße Pferde.



























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