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Lanzhou
Lanzhou ist eine wichtige Stadt an der Seidenstrasse
Früher wurde Lanzhou (chinesisch: 兰州) auch als Goldene Stadt genannt. Lanzhou liegt am Oberlauf des Gelben Flusses in der Provinz Gansu (chinesisch: 甘肃). Der Gelbe Fluss fließt die Stadt durch. Im Süden und im Norden befinden wird Lanzhou von Bergen umgeben.
Lanzhou hat eine Geschichte von 2,000 Jahren. Schon in der Westlichen Han-Dynastie wurde hier eine Kreisstadt errichtet. In der Geschichte war Lanzhou ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt auf der Seidenstraße. Berühmt ist Lanzhou unter anderem auch die den "Park der Weißen Pagode" und dem "Bingling-Tempel".
Der Bingling-Tempel (chinesisch: 炳靈寺石窟), auch Binglingsi-Grotten genannt, mit seinen Zehntausend Buddhas ist ein Höhlentempel-Komplex am Nordufer des Liujiaxia-Stausees am Gelben Fluss. Sie sind etwa 80 km von Lanzhou entfernt und nur mit dem Boot erreichbar. Die erste Grotte wurde um 420 am Ende der Jin-Dynastie (265–420) gebaut. Heute gibt es noch 183 Höhlen mit insgesamt 694 Steinstatuen und 82 Lehmfiguren in verschiedener Größe. Der Höhlentempel steht seit 1961 auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China.
Der Berg der Weißen Pagode ist rund 1,800 Meter hoch. Da die Stadt aber bereits auf einer Höhe von 1,600m liegt, erhebt sich der Berg der Weißen Pagode nur etwa 200 Meter über dem Fluss. Stufen führen an zahlreichen Pavillons, kleinen Tempeln und Aussichtspunkten vorbei hinauf zum Gipfel. Die 17 Meter hohe Weiße Pagode auf dem Gipfel präsentiert sich heute eher grau. In ihr wurde die Asche eines tibetischen Mönchs beigesetzt, der in der Yuan-Zeit aus Lhasa kommend auf dem Weg zum Hof des Mongolenkhans hier starb. Die Pagode wurde in der Ming-Zeit zerstört und wieder neu aufgebaut. Die beiden kleinen Halle links und rechts des Turmbaus Bergen eine Glocke und eine mit Elefantenhaut bespannten Trommel.

























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