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Kongzi und die Lehre des Konfuzianismus
Die Lehre des Konfuzianismus ist weltweit bekannt.
Der Begründer der Lehre ist Kongzi oder auch Konfuzius. In China nennt man ihn auch Kǒng Fūzǐ (chinesisch: 孔夫子). Kongzi war ein chinesischer Philosoph und Pädagoge zur Zeit der Frühlings- und Herbstannalen. Er lebte vermutlich von 551 v. Chr. Bis 479 v. Chr. und wurde in der Stadt Qufu im damaligen Staat Lu (der heutigen Provinz Shandong) geboren. Kong (chinesisch: 孔) ist sein Nachname und „Zi“ (chinesisch: 子) galt in der alter Zeit als eine respektvolle Bezeichnung für den Lehrer. Kongzi und die von ihm begründete „Schule der Sanftmütigkeit“ (Rujia 儒家) hat eine große Bedeutung für China, Korea, Japan sowie die Gegend von Vietnam. Dieses Gebiet ist das sogenannte Rujia-Kulturgebiet.
Die Vorfahren von Kongzi stammten aus einem königlichen Hofstaat im Zeitalter der Shang-Dynastie (16. Jahrhundert v. Chr. bis etwas zum 11. Jahrhundert v. Chr.), und war beim Bürgerkrieg in den Staat Lu geflüchtet. Der Vater von Kongzi starb, als Kongzi drei Jahre alt war. Danach haben Kongzi und seine Mutter ein schweres Leben erlebt. Der junge Kongzi erhielt Privatunterricht bei seinem Großvater.
Mit 19 Jahren war Konfuzius als Schriftführer, Scheunenaufseher sowie in anderen niedrigen Anstellungen für den Adel tätig. In diesem Alter hatte Konfuzius auch geheiratet. Vier Jahren später begann er sein Lehrerleben auf dem Land. Nach der Sage war Kongzi kein machtloser Intellektueller, sondern war ein großer Mann mit einer Körpergröße von 190 cm und war nie betrunken. Aber er war nicht stolz auf seine kämpferische Tapferkeit und seinen Alkoholverzicht, sondern er hatte ein besonderes Interesse an den wichtigen Angelegenheit der Herrschaft und dem Regieren des Landes. Er dachte sehr viel nach und gab seine Ansichten heraus, weshalb er bereits im Alter von 30 Jahren eine Berühmtheit wurde. In dieser Zeit hatte der König aus dem Nachbarstaat Qi bei einem Besuch in Lu Kongzi herbeigerufen. Bei dem Treffen diskutierte Kongzi mit dem König über die Herrschaft in der alter Zeit und gab seine Meinungen heraus. Das hatte dem König von Qi sehr gefallen und hat mit Kongzi angefreundet.
Fünf Jahren später musste er die Flucht vor internen Machtkämpfen von Lu ergreifen und Exil im Nachbarstaat Qi suchen. In Qi war Kongzi sehr angesehen. Nach seiner Rückkehr nach Lu begann er seinen politischen Aufstieg im Alter von 51 Jahren (500 v. Chr.). Er wurde zunächst Bauminister und dann Justizminister von Lu und schließlich 498 v. Chr. stellvertretender Kanzler. In dieser Zeit war Lu sehr gut regiert und hat viele Gebiete von Qi wieder eingenommen. Um die Herrschaft des Königs wieder herzustellen, hat Kongzi viele Maßnahme gegen die politischen Gegner unternommen. Vor diesen Erfolgen fürchteten sich die Machthaber im Nachbarstaat Qi. Als List sendete Qi dem König von Lu 80 Singmädchen als Geschenk. Der König von Lu und die alle seine Untertanen fixierten sich darauf jeden Tag mit Singen und Tanzen zu verbringen. Für Kongzi war keine Beauftragung mehr möglich, woraufhin er abermals ins Exil gehen musste. Zu dieser Zeit war Kongzi 55 Jahre alt.
Nun begann er eine 14-jährige Wanderschaft durch verschiedene Staaten. Er besucht nacheinander die Staaten: Wei, Chen, Cao, Song, Zheng und den Staat Chu (in der Zeit der Frühlings- und Herbstannalen war China in vielen kleine Staaten unterteilt).
Erst im Alter von 68 Jahren (484 v. Chr.) wurde Kongzi von Lu empfangen. Er wurde respektvoll behandelt, aber er erhielt noch keine Beauftragung. In dieser Zeit konzentrierte er sich auf die Bildung und brachte alle seine Auffassungen und Lehren in Ordnung. Fünf Jahren später (479 v. Chr.) starb Kongzi.
Als Pädagoge hatte Kongzi mehr als 3000 Schüler, als Politiker hat er viele funktionsfähige Maßnahmen ergriffen, als Philosoph hat er eine große Bedeutung für ganz Asien sowie der Welt.
Als Kongzi sein Leben umkehrte, sagte er: "Ich habe mein halbes Leben dem Lernen gewidmet. Mit 30 Jahren sollte ein Mann selbstständig sein, mit 40 Jahren sollte ein Mann nicht mehr verwirrt sein, mit 50 Jahren sollte ein Mann das Leben kennen, mit 60 Jahren sollte ein Mann alles ohne Abneigung hören, mit 70 Jahren sollte ein Mann alles nach Lust und Laune machen, aber noch innerhalb des Gesetzes".


























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