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Jiangnan
Das wasserreiche Gebiet Jiangnan am Unterlauf des Yangtze kann man mit einem schönen Traum vergleichen.
Am Unterlauf des Yangtze-Fluss (Jangtsekiang, chinesisch: 长江) liegen mehr als zehn Städte wie Nanjing, Yangzhou, Suzhou und Hangzhou, die wie perlen im wasserreichen Gebiet ihren Glanz ausstrahlen. Wasser ist die Seele des Gebiets. Hier findet man hervorragend angelegte Gärten, die große Anziehungskraft auf Touristen ausüben. Wandert man in den von Wasser umgebenen Altstädten, sieht man überall an Flüsschen gelegene Häuser mit weißen Wänden und grauen Dachziegeln. Man fühlt sich wie in eine chinesische Landschaftsmalerei versetzt. Hier sind die Heimatorte viele berühmter Persönlichkeiten.
Nanjing
Als Hauptstadt spielt Nanjing in der Provinz Jiangsu in Politik, Wirtschaft und Kultur eine führende Rolle. Früher "Jingling" genannt, zählt Nanjing mit einer Geschichte von mehr als 2.460 Jahren zu den alten Hauptstädten Chinas. Von hier aus regierten nacheinander sechs Dynastien das Reich der Mitte.
Sehenswürdigkeiten in Nanjing
Das Ming-Grab Xiaoling
Am südlichen Fuß des Zhongshan-Bergs gelegen, wurden hier Zhu Yuanzhang (1368-1398), der erste Kaiser der Ming-Dynastie (1368-1644), und seine Frau zusammen bestattet. Xiaoling zählt zu den größten kaiserlichen Grabanlagen Chinas und zieht zahlreiche in- und ausländische Touristen an. Hier sind noch heute ein Pavillon mit einer Stele, eine Geisterallee, Hallen und andere Gebäude erhalten geblieben. 2003 wurde Xiaoling in die Liste des "Weltkulturerbes'' aufgenommen.
Der Qinhuai-Fluss und der Konfuziustempel
Der Qinhuai-Fluss hat die schönste Landschaft in Nanjing. In alter Zeit versammelten sich hier bekannte Kurtisanen. Heutzutage ist der Fluss am Abend immer noch hell und bunt erleuchtet. Das stilvolle Flair ist zu bewundern. Der Konfuziustempel liegt am nördlichen Ufer des Qinhuai-Flusses und dient als Ort, wo man dem Konfuzius opferte. Diese Tempelanlage wurde im Jahr 1034 mit dem Xuegong-Palast aus der Östlichen Jin-Dynastie (317-420) als Grundlage ausgebaut. Heute zählt er zu den belebtesten Orten in Nanjing.
Der Zhanyuan-Garten
Mit einer Geschichte von mehr als 600 Jahren ist er der älteste Garten der Stadt Nanjing. Die Bauarbeit begann in der Ming-Dynastie. Der Zhanyuan ist in zwei Teile gegliedert: den westlichen Teil und den östlichen Teil. Der westliche Teil ist besonders für künstliche Grottenanlagen, die meisterhaft gestaltet sind, bekannt, und im östlichen Teil sind verschiedene traditionelle Bauten kunstvoll angeordnet.
Die Stadtmauer aus der Ming-Dynastie
Anfang der Ming-Dynastie gebaut, ist sie in China eine der längsten und am besten erhalten gebliebenen Stadtmauern aus alter Zeit. Dank des detaillierten Entwurfs und der erst-klassigen Bauqualität ist die Mauer noch heute sehr massiv.
Jiangnan Gongyuan
Es war in alter Zeit der größte kaiserliche Prüfungssaal Chinas, dessen Bauarbeiten im Jahr 1168 begannen. Hier ist ein Museum errichtet worden, in dem man das kaiserliche Prüfungssystem aus alter Zeit kennen lernen kann.
Der Xuanwuhu-Park
Er liegt im nordöstlichen Teil der Stadt Nanjing und ist ihr größter Park. Dieser Park besteht aus fünf Teilen und hat bildschöne Landschaften. Hier sind natürliche und künstliche Landschaften harmonisch verbunden.
Der Qixia-Berg
Im Qixia-Berg, nordöstlich von Nanjing gelegen, ist die Landschaft mit Wald und Quellen faszinierend, so dass er als der "erste schöne Berg Nanjings" bezeichnet wird. Hier kann man den QixiaTempel, die tausend in Stein geschnitzten Buddhafiguren aus den Südlichen Dynastien (420-589) und eine Stupa aus der Sui-Dynastie (589-618) besuchen.
Die Yangtse-Brücke von Nanjing
Sie wurde 1968 gebaut und steht nicht nur Personen und Lastkraftwagen, sondern auch Zügen zur Verfügung. Die Straßenbrücke ist 4.589 m lang und 19,5 m breit, die Eisenbahnbrücke 6.772 m lang und 14 m breit, an deren beiden Enden stehen jeweils zwei 70 m hohe Türme. Außerdem sind die Balustraden mit 200 Reliefs verziert.
Das Mausoleum von Sun Yat-sen
Am südlichen Fuß des Zhongshan-Berges und auf 392 Stufen gelegen und von 1926 bis 1929 erbaut, beherbergt es mit einer Fläche von 80 000 qm das Grab von Dr. Sun Yat-sen (1866-1925), dem Begründer der Republik China. Es gehört zu den ersten Tourismusgebieten der Kategorie 5A in China. Alle Bauten sind auf einer insgesamt 700 m langen NordSüd-Achse angelegt, darunter ein mehr als 400 m langer Grabweg.
Die alte Straße Chunxi
Die Straße Chunxi liegt in der Gemeinde Chunxi des Kreises Gaochun der Stadt Nanjing. Diese über 800 m lange Straße ist eine der ältesten Straßen der Stadt Nanjing und bis heute relativ gut erhalten geblieben. Sie ist mit schwarzen Steinen gepflastert, und an ihren beiden Seiten gibt es Läden und Geschäfte, dahinter die niedrigeren Wohnhäuser, die von Mauem umgeben sind. Hier kann man nicht nur die lokalen Sitten und Gebräuche kennen lernen, sondern auch die schöne Landschaft mit Bächen und kleinen Brücken bewundern.
Yangzhou
Yangzhou ist eine bekannte kulurhistorische Stadt im Gebiet des Zusammenflusses von Yangtse und Großem Kanal. Hier kann man typsiche südchinesische Gartenanlagen besichtigen. Die Qing Kaiser Kangxi und Qianlong habend er Stadt mehrfach einen Besuch abgestattet.
Sehenswürdigkeiten in Yangzhou
Das Landschaftsgebiet Shugang-Shouxihu
Dieses nationale Landschaftsgebiet ist der schönste Ort in Yangzhou. Bereits während der Regierungsperiode des Qing-Kaisers Qianlong (1736-1795) war Shouxihu (Schmaler Westsee ) bekannt für seine 24 Landschaften. Die Wuting-Brücke und die Weiße Pagode über der weiten Wasserfläche bilden das Symbol des Schmalen Westsees. Der Hügel Shugang erstreckt sich im nördlichen Vorort Yangzhous. Mit dem Daming-Tempel als Zentrum gibt es hier viele andere traditionelle chinesische Bauten. Man kann vom Yumatou (kaiserlicher Kai) vor dem Daming- Tempel mit dem Vergnügungsboot "Qianlong" auf dem Shouxihu fahren.
Die Bergvilla Heyuan
Am nördlichen Ufer des alten Großen Kanals gelegen und 1883 von einem Qing-Beamten namens He gebaut, besteht diese Bergvilla vor allem aus einem hinteren Garten im Norden und Wohnhäusern und -höfen in der Mitte, die einen gemischten chinesisch-westlichen Baustil besitzen. Die Heyuan vertritt das Niveau der Gartenbaukunst Yangzhous in der Qing-Dynastie und steht heute als Schwerpunkt unter nationalem Denkmalschutz.
Der Geyuan-Garten
Der Geyuan-Garten ist bekannt für seine künstlerischen Grottenanlagen, die mit bunten Felsen und Steinen in verschiedensten Formen meisterhaft gestaltet sind und für vier Jahreszeiten stehen. Er steht als Schwerpunkt unter nationalem Denkmalschutz.
Der Pavillon Wenchangge
In der Mitte der Stadt Yangzhou gelegen, ist dieser Pavillon aus der Ming-Dynastie das Zentrum und zugleich das Kennzeichen der Stadt Yangzhou. In diesem belebtesten Viertel Yangzhous herrscht immer ein reges Kommen und Gehen. Die Besichtigungsroute des Qing-Kaisers Qianlong Der Qing-Kaiser Qianlong hatte sechsmals eine Inspektionsreise nach Jiangnan gemacht und hielt jedes Mal in Yangzhou auf. Seine Besichtigungsroute begann vom Tianning-Tempel und endete über den YechunyuanGarten, den Xuyuan-Garten und die WutingBrücke beim Daming-Ternpel. Heute wird Touristen das fast gleiche Reiseprogramm auf dem Wasser, wie es der kaiserliche Gast unternommen hatte, angeboten.
Die Gedenkstätte der Acht Künstler aus Yangzhou
Die Acht Künstler spielten wegen ihrer großen Kreativität in der Malgeschichte Yangzhous eine bedeutende Rolle. In dieser Gedenkstätte, deren Haupthalle aus dem Nanmu und in der Ming-Dynastie (1368-1644) gebaut wurde, kann man sich nicht nur über die künstlerischen Leistungen der Acht Künstler informieren, sondern auch die lokalen Verhältnisse und Sitten Yangzhous im 19. Jahrhundert kennen lernen.
Zhenjiang
In der Mitte der Provinz Jaingsu ist Zhengjiang mit einer 3.000 jährigen Geschichte eine bekannte kulturhistorische Stadt. Hier kann man die Landschaftsgebiete Jinshan und Beigushan sowie die alten Starßen aus der Song- und Yuan-Dynastie (960-1368) besuchen. Der Jinshan Tempel un der Longchang Tempel zählen zu den ältesten Tempeln in China.
Sehenswürdigkeiten in Zhenjiang
Der Jinshan-Berg
Der Jinshan-Berg, im nordwestlichen Teil der Stadt Zhenjiang gelegen, war ursprünglich eine Insel im Yangtse und ist seit langem eine berühmte Sehenswürdigkeit am Yangtse. Der Jinshan-Ternpel wurde in der Östlichen Jin-Dynastie, der Berglage entsprechend, gebaut. Während seiner Reise in Jiangnan gab der Qing-Kaiser Kangxi (1662-1722) dem Tempel den Namen "Jiangtian Chansi". Der majestätische Jinshan-Tempelkomplex erstrahlt in leuchtenden Farben und wickelt den Berg ein, was eine Einzigartigkeit dieses Landschaftsgebiets bildet.
Der Jiaoshan-Berg
Dieser Berg ist von üppigem Grün bedeckt und sieht wie grüne Jade aus. Weil er mitten des Yangtse liegt, nennt man ihn "schwimmende Jade". Der Dinghui-Tempel von hier ist ein bekannter Tempel Chinas und wurde in der Östlichen Han-Dynastie (25-220) gebaut. Er ist von alten, aber immergrünen Kiefem und Zypressen umwuchert und erscheint darum undeutlich.
Die Gedenksteingalerie im Jiaoshan-Berg
Diese Galerie mit mehr als 460 Gedenksteinen liegt im Landschaftsgebiet Jiaoshan und sammelt zahlreiche hervorragende kalligraphische Werke seit den Sechs Dynastien (ca. 4.-6. Jh.). Davon ist das Werk "Yiheming" (Inschrift zur Begrabung eines Kranichs) von Wang Xizhi, dem berühmtesten Kalligraphen Chinas, am bekanntesten. Heute steht diese Gedenksteingalerie schwerpunktmäßig unter nationalem Denkmalschutz.
Der Nanshan-Berg
Der bekannte nationale Waldpark Nanshan liegt einige Kilometer südlich des Stadtgebiets Zhenjiangs. Schöne Berge, alte Tempel, süße
Quellen, wundervolle Berghöhlen. bekannte Gräber, dunkle und einsame Wälder sowie Vogelzwitschem sind die sieben Attraktionen Nanshans. In der Geschichte gab es viele Persönlichkeiten, die in Nanshan abgeschieden lebten oder Nanshan besuchten. So sind hier auf den heutigen Tag Dutzende von Sehenswürdigkeiten hinterlassen. Nanshan nimmt einen wichtigen Platz in der Geschichte der Literatur, der bildenden Kunst, der Religion, der Gartenbaukunst und der Archäologie ein.
Xijindu
Im westlichen Teil der Stadt Zhenjiang gelegen, war Xijindu bereits in den Südlichen Dynastien (420-589) eine wichtige Überfahrtsstelle am Yangtse. Bei Xijindu erreichte Marco Polo Zhenjiang. Heute ist hier eine 450 m lange alte Straße erhalten geblieben, an der viele alte Bauten sehenswert sind. Davon steht das ehemalige englische Konsulat (heute das Museum der Stadt Zhenjiang) schwerpunktmäßig unter nationalem Denkmalschutz.
Wuxi
Im Südteil der Provinz Jiangsu am Taihu-See gelegen und 128 km südlich von Shanghai entfernt, ist Wuxi, mit einer Geschichte von mehr als 3.000 Jahren eine fisch und reisreiche gegend und auch eine der wirtschaftlich entwickeltsten Städte Chinas.
Der malerische Taihu-See ist eine Attraktion der Stadt. Seine Umgebung ist zu einem nationalen Landschaftsgebiet erschlossen. Von der Halbinsel Yuantouzhu aus erhält man einen wunderschönen Überblick über den Taihu.
Sehenswürdigkeiten in Wuxi
Der Taihu-See
Als der drittgrößte Süßwassersee Chinas bedeckt der Taihu eine Fläche von über 2400 qkm und zählt zu den bekannten Landschaftsgebieten des Landes. Die schönste Landschaft des Taihu findet sich innerhalb von Wuxi. Hier sind die Berge nicht hoch, aber hübsch, das Wasser ist nicht tief, aber ausgedehnt, und die Berge und das Gewässer ergänzen sich gegenseitig sehr vorteilhaft. Am Taihu gibt es den Yuantouzhu-Park, das nationale Taihu-Urlaubsgebiet und die "Filmstadt".
Der Yuantouzhu-Park
Dieser Park liegt am Taihu-See im südwestlichen Vorort der Stadt Wuxi und wurde 1918 gebaut. Weil er am Fuß des Berges und dicht beim See liegt, ist hier die Landschaft bildschön. Damit gilt der Yuantouzhu-Park als das schönste Landschaftsgebiet des Taihu-Sees. Mit den acht bekannten Szenerien ist dieser Park ein idealer Ort dafür, die Landschaft auf dem Taihu-See zu bewundern.
Der Jichang-Garten
Der Jichang-Garten liegt im Xihui-Park und bedeckt eine Fläche von 10 000 qm. Er heißt auch Qin-Garten, weil ihn ein Mann namens Qin in der Ming-Dynastie (1368-1644) bauen ließ. Während der sechsmaligen Reisen des Qing-Kaisers Qianlong besuchte er sieben Male diesen Garten und ließ später den Xiequ-Garten (Garten der Heiterkeit) im Sommerpalast in Beijing nachbauen. Heute steht der Jichang-Garten schwerpunktmäßig unter nationalem Denkmalschutz.
Der Li-Garten
Dieser Garten liegt zehn km vom Stadtgebiet Wuxis und am Nordufer des Li-Sees. Damit erhielt er seinen Namen. Fast die Hälfte
der Gesamtfläche von 82000 qm ist vom Wasser bedeckt. Der Li-Garten ist bekannt für seine südchinesische Gartenbaukunst.
Die "Filmstadt"
Sie liegt am Taihu-See bzw. in der Gemeinde Dafu im westlichen Vorort Wuxis und ist für den chinesischen Fernsehsender CCTV Zentrum für Außenaufnahmen am Taihu-See. Es umfasst folgende Kulissen: "Drei-Reiche", "Europa", "Tang" und "Liangshan-Moor": Die "Filmstadt" ist die größte Basis der Filmproduktion Chinas, die gleichzeitig Touristen zur Verfügung steht. Das Landschaftsgebiet "Drei Reiche" in der Filmstadt gehört zu den ersten Tourismusgebieten der Kategorie 5A in China.
Suzhou
In dem reichen und bevölkertem Yangtse-Delta gelegen und 200 km östlich von Shanghai ist Souzhou, auch "Paradies auf Erden" genannt, eine bekannte Kulturstadt mit einer Geschichte von mehr als 2.500 Jahren. Sehr bekannt ist Souzhou für ihre breiten Wasserwege mit einer Gesamtlänge von 35 km über die 168 Brücken führen und traditionelle chinesische Gartenanlagen, die zum Weltkulturerbe zählen. In der Umgebung Suzhous sind einige alte Kleinstädte wie z.B. Zhouzhuang, die typische Merkmale eines wasserreichen Gebietes aufweisen auch sehr berühmt.
Sehenswürdigkeiten in Suzhou
Der Zhuozheng-Garten
Der Zhuozheng-Garten (Garten des Demütigen Politikers) zählt zu den vier bekanntesten Gärten (der Sommerpalast in Beijing, die Sommerresidenz in Chengde, der Zhuozheng-Garten in Suzhou und der Liu-Garten in Suzhou). Er zählt zu den ersten Sehenswürdigkeiten Chinas, die schwerpunktmäßig unter nationalem Denkmalschutz stehen und zu den ersten Tourismusgebieten Chinas der Kategorie 5A. 1997 wurde er in die Liste des "Weltkulturerbes" aufgenommen. Er wurde 1509 in der Ming-Dynastie gebaut und besteht aus dem östlichen, dem mittleren und dem westlichen Teil sowie einigen Wohnhäusern. Mit einem Teich als Zentrum liegen die Bauten im Garten weit verstreut. Der Zhuozheng-Garten bietet die Möglichkeit, die Natur auch in der Stadt zu genießen.
Der Liu-Garten
Der Liu-Garten (Garten des Aufenthaltes) wurde in der Periode von 1522 bis 1566 gebaut und wird mit dem Sommerpalast in Beijing, der Sommerresidenz der Qing-Kaiser in Chengde und dem Zhuozheng-Garten als die "vier bekanntesten Gärten Chinas" bezeichnet. 1997 wurde der Liu-Garten in die Liste des "Weltkulturerbes" aufgenommen. Auf der Fläche von 20 000 qm vereinen sich die verschiedenen Bauten und künstliche Grottenanlagen. Wasser, Blumen und Bäume geschickt und bringen damit den Stil der südchinesischen Gartenbaukunst völlig zum Ausdruck.
Der Canglang-Pavillon
Er wurde 1044 in der Song-Dynastie gebaut und ist damit der älteste Garten Suzhous. Im Vergleich mit anderen Gärten ist er nicht
von einer Mauer eingeschlossen. So kann man die schöne Landschaft schon sehen, bevor man in den Garten eintritt.
Die Huanxiu-Bergvilla
Die Huanxiu-Bergvilla steht schwerpunktmäßig unter nationalem Denkmalschutz und in der Liste des "Weltkulturerbes''. Sie wurde in der Qing-Dynastie (1644-1911) gebaut und ist besonders bekannt für künstliche Grottenanlagen, die zu den drei Einzigartigkeiten Suzhous zählen. In diesem wasserreichen Gebiet ragen alte Bäume am Bergfuß in den Himmel hoch, und gewundene Pfade verbinden verstreute Szenerien zu einem Ganzen.
Der Wangshi-Garten
Der Wangshi-Garten (Garten des Meisters der Netze) ist der ehemalige Sitz der WanjuanHalle (Halle der zehntausend Bände) und wurde in der Regierungsperiode des Qing-Kaisers Qianlong(1736-1795) ausgebaut. Heute steht er schwerpunktrnäßig unter nationalem Denkmalschutz und in der Liste des "Weltkulturerbes".
Der Tuisi-Garten
Der Tuisi-Garten (Garten des Zurückziehens und Nachdenkens) liegt in der Altstadt Tongli und wurde im Jahr 1887 gebaut. Sein erster Besitzer, Ren Lansheng, wohnte hier, nachdem er aus dem Amt entfernt wurde. Dieser Garten ist zwar klein, fast die Hälfte seiner Fläche ist aber vom Wasser bedeckt, so dass man hier einen Eindruck hat, dass die Berge, Wandelgänge, Pavillons usw. an der Wasseroberftäehe schwimmen. 2000 wurde dieser Garten in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Der "Tiger-Hügel" (Huqiu)
Er befindet sich im Nordwesten Suzhous und ist das Grab des Wu-Königs aus der Frühlings- und Herbstperiode (770-476 v. Chr.). Die auf dem 26 m hohen Hügel stehende Pagode wurde im Jahre 961 erbaut, er ist der älteste der in China erhalten gebliebenen Gärten und heute das Symbol der Stadt. Jährlich finden hier regelmäßig Blumenausstellungen und Jahrmärkte statt. Auf dem Hügel gibt es viele Sehenswürdigkeiten, die bekanntesten sind die Pagode des Yunyan-Tempels und der Jianchi-See.
Zhouzhuang
Zhouzhuang, das "erste wasserreiche Gebiet Chinas", gehört zu den ersten Tourismusgebieten der Kategorie 5A in China. 38 km südöstlich von Suzhou entfernt, hat diese alte Kleinstadt mit einer Geschichte von 900 Jahren zahlreiche Flussläufe und Gebäude, darunter 14 Brücken, aus alten Zeiten. Fu'an und Shuangqiao sind die zwei bekannten Brücken. Die Häuser liegen alle an Flüsschen, die meisten wurden in der Ming- und Qing-Dynastie gebaut. Jährlich findet das Internationale Tourismusfest, bei dem man Sitten und Gebräuche aus wasserreichen Gebieten kennen lernen kann, am 12. April statt. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind die Häuser Zhangting und Shenting, das Chengxu-Kloster und der Quanfu-Tempel.
Sehenswürdigkeiten in Zhouzhuang
Der Hanshan-Tempel
Die Bauarbeiten an diesem Tempel begannen im Zeitraum zwischen 502 und 519. Sein Name stammt von dem berühmten Mönch'Han Shan in der Regierungszeit des Tang-Kaisers Zhenguan (627-649). Schon damals war der Tempel bekannt, als der Dichter Zhang Ji hier rastete und das folgende Gedicht schrieb: "Neben der Stadt Gusu (heute Suzhou) liegt der HanshanTempel, mit dem Glockenschlag bringt das Boot den Gast". An jedem Vorabend des Frühlingsfestes , des größten traditionellen Festes Chinas, können Touristen mit 108 Glockenschlägen im Hanshan-Tempel das neue Jahr begrüßen.
Tongli
25 km östlich von Suzhou entfernt, wird diese alte Kleinstadt durch 15 Flüsschen mit einer Gesamtlänge von 6 km in sieben Inseln aufgeteilt. Dank 49 Verbindungsbrücken funktioniert der städtische Verkehr. Die bekannten Brücken sind die Taiping, Jili und Changqing. Die meisten der Wohnhäuser wurden in der Ming- und Qing-Dynastie gebaut. Zu Nennen sind u.a. Chongbentang und Jiayintang. Der bekannte Tuisi-Garten liegt auch in Tongli.
Mudu
Westlich von der Stadt Suzhou ist Mudu ein bekanntes Altstädtchen in Jiangnan. Neben der bildschönen Landschaft gibt es in Mudu auch zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten wie private Gartenanlagen und ehemalige Wohnsitze von berühmten Personen. Damit nimmt Mudu unter den 13 Landschaftsgebieten am Taihu-See den ersten Platz ein. Außerdem hatte Mudu als das einzige Altstädtchen für Gartenanlagen in Jiangnan während der Ming- und der Qing-Dynastie mehr als 30 private Gärten. Davon kann man heute noch u. a. den Garten der Familie Yan, die HongyinBergvilla, den Gusong-Garten für alte Zypressen, die Bangyan-Residenz und den LingyanGebirgshof besichtigen.
Qingpu
Typisch für die Region Qingpu südlich des Yangtse ist ihre schöne Flusslandschaft. Die Gemeinde Zhujajiao in Qingpu zählt zu den ersten vom Staat anerkannten Kleinstädten mit einer langen historischen und kulturellen Tradition. Mehrere Flüsse durchfließen diese gegend. An den Ufern befinden sich neun Straßen mit insgesamt 1000 Häusern aus der Ming. (1368-1644) und der Qing-Zeit (1644-1911). Bis auf den heutigen Tag sind hier 36 antike Seinbrücken überliefert.
Sehenswürdigkeiten in Qingpu
Der Qushuiyuan-Garten
Erbaut im Jahre 1745 zählt dieser Garten zu den fünf bekannten Gärten in Shanghai. Dieser Garten hat 24 Sehenswürdigkeiten aufzuweisen, die alle am Wasser liegen, zum Beispiel Pavillons und Türme mit künstlichen Felsen und Zierpflanzen, die durch Wandelgänge miteinander verbunden sind.
Der Marktflecken Zhujiajiao
Zhujiajiao ist eine wasserreiche Ortschaft mit schöner Landschaft und zahlreichen Kulturdenkmälern. Die alten Straßen, die antiken Steinbrücken, die sich über die durchfließenden Flüsse spannen, und die alten Bäume, die hier wachsen, demonstrieren, dass dieser Marktflecken eine lange historische und kulturelle Tradition besitzt. Nicht weit vom Marktflecken liegt der schöne Dianshan-See. Die Weingeschäfte und Teehäuser in Zhujiajiao bieten den Gästen Spezialitäten an.
Hangzhou
Hangzhou liegt im südostchinesischen Küstengebiet und ist die Hauptstadt der Provinz Zhejiang. Es ist auch das Politik, Wirtschafts, Kultur, Verkehrs, umd Tourismuszentrum der Provinz. Hangzhou hat eine sehr lange Geschichte und ist eine der "Sieben Alten Städte" Chinas. Schon vor 4.700 Jahren siedelte hier die neolithische Hemudu-Kultur, historisch Liangzhu-Kultr genannt.
"Im Himmel liegt das Paradies, auf Erden Suzhou und Hangzhou", sagt ein chinesisches Sprichwort. Wegen ihrer malerischen Landschaft gilt die Stadt als Inbegriff der Romantik und Schönheit. Im 13. JH. pries Marco-Polo die Stadt als die schönste und eleganteste der Welt. Der Westsee und das Fuchun-, Xin´an- und Tausend-Insel-Seegebiet sind zwei Landschaftsgebiete von staatlichem Rang. Darüberhinaus gibt es fünf staatliche Waldparks, den Qiandao-See, den Daqi-Berg, den Wuchao-Berg, den Fuchun-Fluss und den Qungshan-See. Das staatliche Urlaubsgebiet Zhijiang und die Ebbe des Qiantang-Flusses.
Sehenswürdigkeiten in Hangzhou
Der Westsee
Der Westsee gehört zu den ersten staatlichen Tourismusgebieten der Kategorie 5A, Er ist so benannt, weil er im Westen dieser Stadt liegt. Auf drei Seiten wird er von grünen Hügeln gesäumt. Seine Fläche beträgt 5,66 qkm. Zu den "zehn Sehenswürdigkenen des Westsees" zählen der Herbstmond über dem Stillen See, der Blumenbucht-Park, die Quelle des Laufenden Tigers und der Drachenbrunnen. Außerdem gibt es auch das Kloster der.Seelenzuflucht, die Grotten am Feilaifeng, den Tempel des Yue Fei, die Pagode der Sechs Harmonien, das Museum der Seide und viele andere sehenswerte Stätten.
Der Baidi-Damm
Im Frühling ist die Landschaft vom Westsee bildschön. Besonders bekannt ist die Landschaft am Baidi (dem weißen Damm), der vor mehr als 1000 Jahren gebaut wurde. Mit den roten Pfirsichblüten und grünen Weidenblättern sieht die LAndschaft paradisisch aus.
Die Duanqiao-Brücke. Sie liegt arn östlichen Ende des Baidi-Damms und ist die bekannteste Brücke des Westsees. Ihr Name ist eng mit der alten Volkserzählung "Geschichte der Weißen Schlange" verbunden. Außerdem zählt der letzte Schnee auf der Duanqiao-Brücke zu den zehn bekanntesten Landschaften des Westsees.
Drei Teiche spiegeln den Mond
Vor der Insel im Kleinen Ozean (Kleine Paradiesinsel) ragen drei kleine Steinpagoden aus dem Wasser. Sie sind etwa zwei Meter hoch und haben einen Durchmesser von ebenfalls zwei Metern sowie fünf kleine Öffnungen, in die beim hellen Mond kleine Lichter gesetzt werden, die auch wie heller Mond aussehen: Drei Teiche spiegeln den Mond.
Tempel des Yue Fei
Yue Fei (1103-1142) war ein bekannter Volksheld aus der Südlichen Song-Dynastie. Er wurde im Jahr 1142 von dem Kanzler Qin Hui ermordet. Der Tempel des Yue Fei ist eine Ehrenhalle und wurde im Jahr 1221 erbaut. Über der 4,54 m hohen Statue Yue Feis prangen in der Handschrift des Generals die Worte "Die verlorenen Gebiete zurückerobern". Hier kann man auch die vier eisernen Bösewichte, nämlich Qin Hui, seine Frau sowie seine Komplizen Wan und Zhang, bespucken.
Die Pagode der Sechs Harmonien
Die Pagode der Sechs Harmonien liegt am nördlichen Ufer des Qiantang-Flusses. Sie wurde im Jahr 970 gebaut und im Jahr 1153 renoviert. Sie ist 60 m hoch und hat 13 Stockwerke. In der Pagode gibt es viele Skulpturen aus Ziegelstein. Von hier aus hat man eine sehr gute Aussicht auf den Qiantang-Fluss.
Der Song-Themenpark
Der Song-Themepark befindet sich im Süden der Pagode der Sechs Harmonien und ist der größte Themapark Chinas. Er ist in drei Teile untergliedert: Die naturgetreue Nachbildung des Bildes .Qingming-Pcsr auf dem Fluss", den Kaiserpalast der Südlichen Song-Dynastie sowie den Garten der Südlichen Song-Dynastie.
Der Lingyin-Tempel
Der Lingyin-Tempel (Tempel der Seelenzuflucht) wurde im Jahr 326 n. Chr. erbaut und ist einer der wichtigsten Tempel des Buddhismus Chinas. Die Hauptgebäude im Tempel sind die Halle der Himmelskönige und die 33,6 m hohe Halle des Großen Helden. Die Buddha Shakyamuni-Statue aus Kampferbaumhölzern in der Halle des Großen Helden misst 24,8 m und ist die größte Holzskulptur Buddhas auf dem Lotosthron.
Das Landschaftsgebiet vom Tausend-Inseln-See
Der Tausend-Inseln-See liegt im Kreis Chun.an, Er ist so benannt, weil er 1078 Inseln hat. Hier sind die Berge grün und das Wasser ist so klar, dass man den Grund sehen kaun. Bewaldete Berge, Inseln und Wasserfälle vereinen sich zu einem malerischen Landschaftspanorama. Außerdem bilden die vielfaltigen Angebote von Wasserunterhaltung eine wichtige Besonderheit dieses Landschaftsgebiets .
Jiaxing
Die bekannte historische Luturstadt Jiaxing südlich des Yangtse zeichnet sich durch ihre schöne Landschaft, ihre althergebrachten Bräuche und ihre reichen Produkte aus. Diese Stadt verfügt über zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die sich vorallem am Nahu-See, in Xitang und Wuzhen befinden. Ihre alten Straßen und Gassen mit Haäusern aus der Ming und Qing-Zeit sowie ihre einzigartigen Wandelgänge sind sehenswert.
Sehenswürdigkeiten in Jiaxing
Xitang
Der Marktflecken Xitang ist tief gelegen und von mehreren kleinen Flüssen durchflossen. Charakteristisch für Xitang sind seine zahlreichen Brücken, Gassen und Wandelgänge. Hier sind verschiedene Steinbrücken mit Balustraden aus Holz zu finden, die meistens einen einzigen oder drei Bogen haben. Diese mit großem Köunen entworfenen und fertiggestellten Brücken sind heute in gutem Zustand befindlich. Sie zeugen von der antiken Brückenbaukunst Chinas.
Wuzhen
Wuzhen liegt im Nordteil der Provinz Zhejiang. Der Kaiserkanal fließt am Marktflekken Wuzhen vorbei. An den Ufern hier stehen antike Wohnhäuser aneinander. Typisch für Wuzhen sind seine Türme und Wandelgänge, durch die die Wohnviertel hier miteinander verbunden sind. Wuzhen ist von alters her belebt. Die Einwohner hier setzen heute immer noch ihre Tradition fort. Die volkstümlichen Kunstgattungen, wie etwa die Huagu-Oper und das Schattenspiel sind bei den Einwohnern in Wuzhen sehr beliebt.
Huzhou
Huzhou liegt am weit ausgedehnten Taihu-See. Die Region ist als "Heimat von Wasser und Bambus südlich des Yangtse" bekannt. Die Stadt Huzhou hat eine mehr als 2.300 Jahre lange Geschichte. Innerhalb der Stadt sind viele Sehenswürdigkeiten wie der Mogan-Berg oder die Feiying - Pagode , der Tiefo-Tempel und der Bambusgarten bekannt.
Sehenswürdigkeiten in Huzhou
Der alte Marktflecken Nanxun
Nanxun liegt östlich der Stadt Huzhou und grenzt an die Stadt Wujiang der Provinz Jiangsu. Diese Gegend ist für ihre florierende Wirtschaft und Kultur sowie für ihre schöne Landschaft und Kulturdenkmäler bekannt. Seit der Ming- und Qing-Zeit ist Nanxun ein wichtiges Reiseziel im wasserreichen Gebiet südlich des Yangtse. Durch verschiedene Verkehrslinien zu Wasser und zu Lande hat Nanxun Anschluss an das Verkehrsnetz des Landes. Der Marktflecken blickt auf eine über 750 Jahre lange Geschichte zurück. Früher wurden hier viele Gärten angelegt, in denen die alte Kultur, Kunst und Architektur Chinas zum Ausdruck kommen.
Shaoxing
Shaoxing, in alter Zeit Kuaiji genannt, liegt im Ostteil der Provinz Zhejiang an der Küste des Ostchinesischen Meeres.
Sehenswürdigkeiten in Shaoxing
Das Mausoleum des Großen Kaisers Yu
Dieses Mausoleum liegt am Kuaiji-Berg, südöstlich der Stadt Shaoxing. Es besteht aus dem Grab von Yu, seiner Gedenkhalle und seinem Tempel. Rechts befindet sich der Yu-Tempel. Er hat mehrere grandiose Häuser im Palaststil. In SüdNord-Richtung reihen sich das Eingangstor, die Schutzmauer, das mittlere Tor, der Gebetspavillon und die Große Halle. Ein Fluss fließt arn Mausoleum vorbei. Im Gelände des Mausoleums bietet sich ein herrlicher Anblick.
Die Landschaftszone Lanting
Diese Gegend liegt am Lanzhu-Berg, südwestlich der Stadt Shaoxing. Der bekannte Kalligraf Wang Xizhi, der zur Östlichen JinZeit (317-420) lebte, schrieb einen Artikel über die Sammlung von Gedichten, die er und seine Freunde in einem Pavillon am Lanzhu-Berg geschaffen hatten. Seither wird dieser Ort Lanting (Pavillon am Lanzhu) genannt. Dieser Pavillon wurde einst mehrmals zerstört und wiederhergestellt. Der heutige Pavillon stammt aus dem Jahr 1548. Er wurde damals auf Initiative des Präfekten Shen Qi wiederaufgebaut. Ein schmaler Pfad führt zu den Denkmälern in Lanting. Westlich von der kleinen Steinbrücke liegt das Kalligrafie-Museum von Lanting.
























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