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Die Bevölkerungsqualität und das Humankapital
Das wirtschaftliche Wachstum ist in immer größerem Maße auf das Humankapital angewiesen.
China hat klar die Durchführung der Strategie, China durch Wissenschaft und Bildung stark zu machen, verkündet. Dieses Grundkonzept stellt hinsichtlich der Entwicklung der Bevölkerungsqualität hohe Anforderungen.
Allgemeine Betrachtung der Bevölkerungsqualität
Zwei wichtige Faktoren bestimmen die Qualität der Bevölkerung: die körperliche Kondition und die Allgemeinbildung.
International werden die Säuglingssterblichkeit und die Lebenserwartung als die zwei wichtigsten Kriterien zur Bewertung der körperlichen Kondition der Bevölkerung herangezogen. In dieser Hinsicht haben sich in China gewaltige Veränderungen vollzogen:
Vor 1949 war China wirtschaftlich rückständig, das Volk litt unter einem Mangel an Medizin, schwangere Frauen wurden vorwiegend mit traditionellen Methoden entbunden, hinzu kam, dass Säuglinge oft unterernährt waren, die Säuglingssterblichkeit lag bei 200. Nach der Gründung des Neuen China sank mit der Erhöhung des Lebensstandards und der Verbesserung der medizinischen Betreuung die Säuglingssterblichkeit drastisch.
Von 1950 bis 2000 ist die Säuglingssterblichkeit in den Entwicklungsländern von 178 auf 63 zurückgegangen, während sie sich in China von 195 auf 41 reduzierte. Allerdings liegt die Säuglingssterblichkeit in den entwickelten Ländern bei nur 9, was heißt, dass es hier noch viel zu tun gibt.
Stark angestiegen ist die Lebenserwartung in China. Statistiken der Vereinten Nationen zufolge hat sich die Lebenserwartung in den Entwicklungsländern zwischen 1950 und 2000 von 40,9 Jahren auf 63,3 Jahre erhöht, also eine Zunahme um 22,4 Jahre innerhalb von 50 Jahren, während sie in China in demselben Zeitraum von 40,8 Jahren auf 69,8 Jahre gestiegen ist, eine Zunahme um 29 Jahre.
Allerdings liegt sie noch um 5,1 Jahre unter der Lebenserwartung in den entwickelten Ländern mit 74,9 Jahren. Prognosen chinesischer Experten und der Vereinten Nationen zufolge wird die Säuglingssterblichkeit in China im Jahr 2005 bei 31 und 2010 bei unter 30 liegen, und die Lebenserwartung wird auf 72 Jahre 2005 und auf 73 Jahre 2010 steigen.
Die Allgemeinbildung ist eine grundlegende Kennziffer für die Bewertung der Qualität einer Bevölkerung. Nach der Gründung des Neuen China, vor allem in den über 20 Jahren seit Beginn der Reform und Öffnung, hat sich das Bildungsniveau der Bevölkerung erheblich verändert. Vergleicht man die Volkszählungen von 1964 und 2000, so stieg der Anteil der Bevölkerung mit Berufshochschulbildung oder höheren Bildungsabschlüssen von 2,88 Millionen auf 45,71 Millionen und nahm damit von 0,4% auf 3,6% zu. Der Anteil der Bevölkerung mit Mittelschulbildung oberer Stufe stieg von 9,12 Millionen auf 141,09 Millionen, er nahm von 1,3% auf 11,1 % zu. Der Anteil der Bevölkerung mit Mittelschulbildung unterer Stufe stieg von 32,35 Millionen auf 429,89 Millionen, eine Steigerung von 4,7% auf 34,0%. Der Anteil der Bevölkerung mit Grundschulbildung stieg von 195,82 Millionen auf 451,91 Millionen und nahm damit von 28,2% auf 35,7% zu, während die Zahl der Analphabeten und Halbanalphabeten von 258,05 Millionen auf 85,07 zurückging, eine Reduzierung von 37,2% auf 6,7% der gesamten Bevölkerung.
Die Erhöhung des Bildungsniveaus und das Tempo dieser Entwicklung werden auch durch folgende Zahlen deutlich: Die Bevölkerung mit Fachhochschulabschluss oder einer noch höheren Bildung nahm von 1964 bis 2000 um das 14,9fache zu, ein durchschnittlicher Jahresanstieg um 8,0%. Die Zunahme der Bevölkerung mit Mittelschulbildung oberer Stufe stieg während dieses Zeitraums um das 14,5fache, ein durchschnittlicher Jahresanstieg um 7,9%. Die Zunahme der Bevölkerung mit Mittelschulbildung unterer Stufe stieg um das 12,3fache, ein durchschnittlicher Jahresanstieg um 7,5%. Die Zunahme der Bevölkerung mit Grundschulbildung wuchs um das 1,3fache, ein durchschnittlicher Jahresanstieg um 2,4%, und die Zahl der Analphabeten und Halbanalphabeten verringerte sich um durchschnittlich 3,0% pro Jahr. Das Tempo der Erhöhung des Bildungsniveaus bezieht sich auch auf den Wandel der Bildungsstruktur. Die Zunahme der Bevölkerung mit hohem Bildungsniveau war höher als jener mit niedrigem Bildungsniveau.
Für eine weitere Erhöhung der Allgemeinbildung der Bevölkerung gilt die Voraussetzung, dass die neunjährige Schulpflicht in den armen Gebieten und den von nationalen Minderheiten konzentriert bewohnten Gebieten sowie die Mittelschulbildung oberer Stufe in den Städten und ländlichen Gebieten, wo die Bedingungen dafür ausgereift sind, im Großen und Ganzen durchgesetzt wird, die Einschulungsrate der Mittelschulen über 90% beträgt und die Aufnahmequote der Hochschulen in großem Maße gesteigert wird.
























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