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Der Mauerabschnitt Gubeikou
Der Mauerbaschnitte Gubeikou ist neben dem Kaiserpalast und dem Himmelstempel eine große touristische Attraktion der Stadt Peking.
Die Große Mauer bei Gubeikou (chinesisch: 古北口), innerhalb des Kreises Miyun (chinesisch: 密云) gelegen, 125 km nordöstlich vom Stadtzentrum Pekings entfernt in der Provinz Hebei (chinesisch: 河北), war früher ein wichtiger Pass nach Peking (chinesisch: 北京).
Die Ortschaft Gubeikou grenzt im Westen an den Chaohe-Fluss (chinesisch: 潮河) und den Wolong-Berg und im Osten an den Panlong-Berg am Fuß des Yanshan (chinesisch: 燕山). Gubeikou ist der Verkehrsknotenpunkt zwischen dem Süden und dem Norden des Gebirges Yanshan. Im Rücken von Gubeikou sind die Berge Panlong (chinesisch: 盘龙山) und Wohu (chinesisch: 卧虎山), und im Süden von Gubeikou, nämlich vor ihm, gibt es die Berge Qingfeng (chinesisch: 清丰山) und Diecui.
Bilder und Fotos der Großen Mauer bei Gubeikou
Mehr über die Große Mauer bei Gubeikou
Die Große Mauer in Gubeikou wurde in der Ming-Zeit unter der Leitung des Generals Xu Da angelegt. Sie besteht aus den vier Abschnitten Wohushan, Panlongshan, Jinshanling und Simatai mit einer Gesamtlänge von 20 km. Auf der Mauer gibt es 143 in einem Abstand von 30 bis 156 m gebaute zweistäckige Wachtürme. Sie dienten als Quartiere, Waffen- und Munitionslager.
Beiderseits der Mauer stehen Alarmfeuertürme, von denen früher im Notfall Nachrichten gesendet werden konnten. An der Südseite führten Türen und Treppen nach oben. Etwa zwei Meter hohe Brustwehren oder Zinnen bildeten den Abschluä der Mauer auf der Auäenseite.
Erste Bautätigkeiten an einer Mauer bei Gubeikou gehen auf die Zeit der Streitenden Reiche (475 bis 221 v. Chr.) zurück. Mitte des 6. Jahrhunderts wurde unter den Nördlichen Qi eine Mauer von Juyongguan (chinesisch: 居庸关) über Gubeikou bis Shanhaiguan (chinesisch: 山海关) gebaut. Sie wurde während der Jin-Dynastie (chinesisch: 金朝) durch den Bau einer Festung mit dem Namen „Eisernes Tor“ (chinesisch: 铁门) erweitert. Am südlichen Berghang vom Gubeikou gibt es den frühesten Tempel für den bekannten General Yang Ye aus der Song-Dynastie.
Die Han nutzten die Festung zur Stationierung von Truppen zum Schutz gegen die Xiongnu. Der Ming-Kaiser Zhu Yuanzhang ließ die heutige Festungsstadt 1378 unter der Leitung des Generals Xu Da gleichzeitig mit den Passfestungen Juyongguan und Xifengkou errichten, und besetzte sie mit einer kaiserlichen Wachtruppe. Unter Qi Jiguang wurden im 16. Jahrhundert die Mauern verstärkt und eine starke Truppe stationiert.
Der von Gubeikou aus verwaltete Mauerabschnitt ist mehr als 20 km lang und besteht aus vier Abschnitten: Wohushan (chinesisch: 卧虎山), Panlongshan (chinesisch: 蟠龙山), Jinshanling (chinesisch: 金山岭) und Simatai (chinesisch: 司马台).
Heute sind von den Anlagen der Festung nur noch Ruinen erhalten. Recherchen des britischen Fotografen William Lindesay ergaben, dass die Türme zunächst von den Japanern während der 1930er Jahre bombardiert worden waren, später dann Steine der Türme beim Eisenbahnbau durch die Volksbefreiungsarmee verwendet wurden, und der Rest von den Bewohnern des nahe gelegenen Dorfes genutzt wurde.
Von den oben genannten vier Mauerabschnitten ist der Abschnitt in Simatai am bekanntesten. Die Große Mauer verläuft hier auf und ab über die Bergketten. Auf dem 986 m hohen Berggipfel gibt es einen Wachturm mit dem Namen Wangjinglou (Turm zur Aussicht auf Peking). Von diesem Turm aus kann man auf das nächtliche Peking blicken. Westlich des Wangjinglou-Turmes steht der Xiannülou (Feen-)-Turm. Er steht an einer hoch gelegenen Stelle. An seinen beiden Seiten wachsen wilde Blumen. Von weitem betrachtet, sieht der Turm aus wie ein schänes Mädchen in einem Blumenmeer.

























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