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Chinas Eisenbahnwesen
Der Zug ist das wichtigste Transportmittel Chinas.
Bis Ende 2005 lag das chinesische Eisenbahnnetz mit einer Gesamtlänge von mehr als 70 000 km auf dem dritten Platz weltweit.
Eine Zugfahrt sollte bei Urlaubsreisen nach China unbedingt eingeplant werden, da dies in vielerlei Hinsicht für jeden aus dem Westen ein unvergessliches Erlebnis ist.
Die chinesischen Haupteisenbahnlinien sind in zwei Gruppen geteilt, nämlich die Nord-Süd- und die West-Ost-Haupteisenbahnlinien, und an den Kreuzungen oder Verkupplungen haben sich viele wichtige Eisenbahnknotenpunkte entwickelt, z. B. Peking (chinesisch: 北京), Shanghai (chinesisch: 上海), Tianjin (chinesisch: 天津), Chongqing (chinesisch: 重庆), Harbin (chinesisch: 哈尔滨), Xuzhou (chinesisch: 徐州), Xi'an (chinesisch: 西安), Wuhan (chinesisch: 武汉) u.a. Die West-Ost-Haupteisenbahnlinien sind vor allem Jingbao-Baolan-, Longhai-Lanxin- und Huhang-Zhegan-Xiangqian-Guikun-Linien, während die Nord-Süd-Haupteisenbahnlinien vor allem Jingha-Jingguang-, Jinghu-, Jingjiu-, Jiaoliu-, Baocheng-Chengkun-Linien sind. Diese drei horizontalen und fünf vertikalen Linien bilden den Umriss des chinesischen Haupteisenbahnnetzes.
Die Jingguang-Linie erstreckt sich von Peking nach Süden über fünf Provinzen, nämlich Hebei (chinesisch: 河北), Henan (chinesisch: 河南), Hubei (chinesisch: 湖北), Hunan (chinesisch: 湖南) und Guangdong (chinesisch: 广东), bis Guangzhou (chinesisch: 广州). Sie ist mit einer Länge von 2 324 km eine „Hauptschlagader" der nordsüdlichen Verkehrsverbindungen, in der ein starker Personen- und Güterverkehr herrscht.
Die Jinghu-Linie erstreckt sich durch die östlichen Teile Chinas und über drei regierungsunmittelbare Städte, nämlich Peking (chinesisch: 北京), Tianjin (chinesisch: 天津) und Shanghai (chinesisch: 上海), sowie vier Provinzen, nämlich Hebei (chinesisch: 河北), Shandong (chinesisch: 山东), Anhui (chinesisch: 安徽) und Jiangsu (chinesisch: 江苏). Sie ist mit einer Länge von 462 km die Haupteisenbahnlinie, welche die Hauptstadt Peking und Ostchina verbindet. An dieser Linie befinden sich viele Städte und somit blüht die ganze Region wirtschaftlich auf.
Die Jingjiu-Linie erstreckt sich von Peking bis Hongkong, und bildet eine dritte wesentliche Schlagader der nordsüdlichen Verkehrsverbindungen zwischen der Jingguang- und Jinghu-Linie. Diese Linie kann die Verbindungen zwischen der Hauptstadt Peking (chinesisch: 北京) und Hongkong (chinesisch: 香港) sowie zwischen Norden und Süden stärken.
Die Longhai-Lanxin-Linie besteht aus der Longhai-Linie, die sich mit einer Länge von l 736 km von Lianyungang (chinesisch: 连云港) nach Westen bis zu Lanzhou (chinesisch: 兰州), der Schlüsselstadt im Nordwesten, erstreckt, und der Lanxin-Linie, die sich mit einer Länge von l 904 km von Lanzhou (chinesisch: 兰州) bis Urumqi (chinesisch: 乌鲁木齐) erstreckt. Die Lanxin-Linie wurde westlich bis zum Ala-Bergpass (chinesisch: 阿拉善盟) verlängert und wurde an das Eisenbahnnetz Kasachstans angeschlossen, so dass sie ein Bestandteil der eurasischen Festlandverbindung geworden ist. Die Longhai-Lanxin-Linie ist eine wesentliche Schlagader der westöstlichen Verkehrsverbindungen, und spielt eine wichtige Rolle dabei, die östlichen und westlichen Teile, die Küste und das Landesinnere, sowie China und Europa zu verbinden, und die westlichen Teile dynamisch zu entwickeln.
Die Qingzang-Linie erstreckt sich mit einer Länge von l 956 km von Xining (chinesisch: 西宁) in Qinghai (chinesisch: 青海) über Gelmud (chinesisch: 格尔木) bis Lhasa (chinesisch: 拉萨) in Tibet (chinesisch: 西藏), und ist die höchste Eisenbahnlinie der Welt. Am l . Juli 2006 wurde die Qingzang-Linie dem öffentlichen Verkehr übergeben. Die Fertigstellung dieser Linie hat den schlechten Zustand des Verkehrsund Transportwesens in Tibet grundlegend verbessert und somit eine ständige Wirtschaftsentwicklung in Tibet in der Zukunft sichergestellt.


























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