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Die Tu
Die Tu haben sich einen guten Namen im Bereich Holzschnitzerei und architektonische Verzierungen gemacht.
Mit einer Bevölkerung von über 240.000 Menschen leben die Tu (chinesisch: 土家族) hauptsächlich im Autonomen Kreis Huzhu der Tu (chinesisch: 互助土族自治县), dem Kreis Minhe (chinesisch: 民和回族土族自治县) und dem Kreis Datong (chinesisch: 大同) im östlichen Teil der Provinz Qinghai (chinesisch: 青海) und verteilt auch in Tongren, Ledu und Menyuan. Das Siedlungsgebiet der Tu-Nationalität hat Wälder, weitläufige Grassteppen, reichliche Gewässer und mildes Klima. Die fruchtbaren Felder und Plantagen sind für den Anbau von Gemüse und Obst geeignet.
Im Siedlungsgebiet der Tu-Nationalität sind Mönche oder Laien speziell mit Malerei, Tonskulptur und Holzschnittkunst beschäftigt. Sehr geschickt im Malen von buddhistischen Rollbildern oder Fresken und Verzierung von Türsturz, Balken oder Säulenköpfen, werden sie von den Tu-Menschen als Rebgong Laso bezeichnet. Daher kommt die Bezeichnung Rebgong-Kunst für diese Folklore der Tu-Nationalität. In vielen Klöstern auf der Qinghai-Tibet-Hochebene sind Meisterwerke der Rebgong-Kunst vorzufinden. Die Malerei dieser Kunst schildert die Realität in vollen Details und mit reichlichen Farben, wobei deren Folklore- und Mustergemälden die Einflüsse des tibetischen Buddhismus unverkennbar aufzeigen.
Die Tu haben sich einen guten Namen im Bereich Holzschnitzerei und architektonische Verzierungen gemacht. Motive von Viehherden und Getreideernten sind häufig vorzufinden auf den Balken, Türen oder Fenstern in den Klöstern der Tu-Siedlung. In den buddhistischen Tongestalten der TuKlöster haben die Tu-Handwerker, seien es Mönche oder Laien, religiöse Künste von Tibetanern und der HanNationalität merklich vereinbart.
An der Kleidung läßt sich eine Tu-Person gleich erkennen und daher ist diese Nationalität als das den Regenbogen tragende Volk bezeichnet. Ganz bunt sind die Kleider von Tu-Frauen. Sie tragen gerne Blusen mit schrägen Vorderteilen und bunte Ärmeln, die, aus rotem, gelbem, grünem, lilafarbigem und blauem Textil zusammen gewoben, tatsächlich wie Regenbogen aussehen. An der Taille tragen sie einen langen, breiten und bunten Gürtel, dessen Enden mit Motiven von Blumen, Vögeln, Bienen und Wolken verziert sind. Auf der Bluse tragen sie eine schwarze oder violette Weste. Unten tragen sie Hosen und Schöße, Mädchen und jüngere Frauen öfters rote oder bunte Schöße, mittelalterliche Blaue Schöße und ältere braune Schöße, die vorne oder hinten geschlitzt sind. Der Schoß hat zwei Farben, abgegrenzt durch die Kniestelle als Kennzeichen des Familienstandes. Unter der Kniestelle tragen unverheiratete junge Frauen meistens rot und verheiratete blau.
TuFrauen haben gerne an Kragen und Manschetten schöne Stickereien und Tu-Männer an dem Hemdteil unter dem Hals Stickereimotive von Winterkirschblüten. Eine Art vierseitig kontinuierliches Motiv, das " Unendlicher Reichtum und Glück" bedeutet, ist öfters auf dem Gürtel oder am Kragen angebracht. Auf Kissen, Bauchgürtel, Garnspulen, Tabakbeutel, Geldtaschen, Nadelhalter oder sogar Sockensohlen tragen Tu Stickereien.


























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