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Dazu
Dazu ist bekannt durch seine besonders künstlerischen und historischen Felsskulpturen die auch Dazu-Grotten genannt werden.
Dazu (chinesisch: 大足) ist ein Kreis der regierungsunmittelbaren Stadt Chongqing (chinesisch: 重庆), 83 km östlich von Chongqing und 256 km westlich von Chengdu (chinesisch: 成都), der Hauptstadt der Provinz Sichuan, entfernt.
Der Kreis Dazu, am Oberlauf des Laixi-Flusses, eines Nebenstromes des Tuojiang-Flusses, im Nordwesten von Chongqing gelegen, hat eine lange Geschichte. Schon in der Tang-Zeit war Dazu eine Präfektur und diente im Jahre 885 als Regierungsitz des Bezirkes Changzhou und auch als Zentrum von Politik, Wirtschaft und Kultur dieses Gebiets. Hier gibt es viele Berge, die den harten Sandstein für Steinschnitzereien liefern. Die weltberühmten Dazu-Grotten liegen auf den Bergen Beishan, Baoding, Nanshan und Shizhuan.
Dazu ist bekannt vor allem durch seine zahlreichen Grotten mit insgesamt 50 000 Steinskulpturen (chinesisch: 大足石刻), die ab 650 n. Chr. während der Tang-Zeit bis in die Qing-Dynastie hinein entstanden sind. Die meisten Grotten befinden sich auf den Bergen Baoding, Beishan, Shimen, Nanshan und Shizhuan.
Bilder und Fotos von den Grotten bei Dazu
Der Baoding-Berg liegt 15 km nordästlich der Kreisstadt Dazu und ist eine heilige Stätte des Buddhismus. Mit seinen zahlreichen Grotten und anderen Sakralbauten zieht er nicht nur Touristen, sondern auch Pilger an. Besonders erwähnenswert sind seine zahlreichen Steinskulptuen, die von 1174 bis 1252 während der Südlichen Song-Dynastie unter der Anleitung des Mänches Zhao Zhifeng entstanden sind. Die meisten Grotten konzentrieren sich in Dafowan und Xiaofowan. An einer 15 m hohen, 15 m breiten und 500 m langen Felswand sieht man über 10 000 Steinskulpturen, die hauptsächlich buddhistische Geschichten darstellen.
Die Beishan-Grotten liegen auf den gleichnamigen Berg, 2 km nördlich der Kreisstadt Dazu. Die ersten Nischen stammen aus dem ersten Jingfu-Regierungsjahr (892) der Tang-Dynastie. Die Bauarbeiten dauerten bis zum Jahr 1162 während der Südlichen Song-Dynastie. Die Grotten konzentrieren sich in Fowan, Yingpanpo und Beita. Allein in Fowan sieht man an einer mondsichelfärmigen Felswand 290 Grotten mit insgesamt 10 000 fein geschnitzten Buddhafiguren. Sie sind 300 m lang und 7 m hoch. Darüber hinaus gibt es hier noch fünf Gedenksteine, 55 Steinschnitzereien und fünf Sutra-Steine. Sie sind für die Erforschung der buddhistischen Kultur Chinas von großer Bedeutung.
- Dazu Grotten
Die Grotten in Dazu Die Dazu-Grotten sind repräsentative Werke der Spätzeit der Höhlenkunst Chinas. Die Grotten in Dazu (chin. 大足石刻) in der Stadt Dazu (chin. 大足) gehören zusammen mit d...

























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