China Reisen » Reiseziele > Provinzen > Chongqing
Chongqing
Chongqing - Leben in einer Landschaft mit bezaubernden Bergen und Flüssen.
Chongqing (chinesisch: 重庆) befindet sich an der Mündung des Jialing-Flusses in den Yangtze und ist von Bergen umgeben. Ursprünglich nur ein Hafen, entwickelte sich im Laufe der Zeit daraus eine Stadt, angepaßt an die dortigen Berge und Flüsse, wodurch sich die Gebäude bergauf und bergab reihen. Einige Häuser sind dabei sprichwörtlich so hoch wie Berge, manche Straßen wiederum führen sogar über Gebäude hinweg. Die Berge und die Stadt verschmelzen regelrecht miteinander, und daher sind die Straßen in der Stadt auch oft etwas steil. Die Hauptstraßen schlängeln sich die Hügel hinauf, während die Nebenstraßen entlang der Hänge gebaut sind. Älteren Einwohnern zufolge hatte man in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit Zugmaschinen angetriebene Fahrzeuge als Verkehrsmittel eingesetzt. Diese Fahrzeuge fuhren ähnlich langsam wie Fahrstühle auf und ab und passten sich sehr den geographischen Verhältnissen der Bergstadt an. Mittlerweile sind derartige Fahrzeuge durch moderne Omnibusse und Straßenbahnen ersetzt worden.
Chongqing (chinesisch: 重庆) ist sowohl als Berg- wie auch als Hafenstadt bekannt. Durch das Gebiet fließen zahlreiche Flüsse. Der Yangtze (chinesisch: 扬子江) beispielsweise durchquert auf einer Gesamtstrecke von 665 Kilometern von West nach Ost das ganze Stadt- und Verwaltungsgebiet. Der Jialing (chinesisch: 嘉陵江) wiederum fließt von Nordwesten her und mündet bei Chongqing in den Yangtze. Die Stadtregierung will nun Chongqing zur sogenannten "Ersten Uferstadt des Landes" ausbauen. Dafür wurden in den vergangenen Jahren viele Uferstraßen angelegt. Eine der bekanntesten ist die Nanbinfengqing-Straße (Südliche Landschafts-Uferstraße). Entlang dieser Straße liegt das landesweit einzige Ciyun-Kloster, in dem Mönche und Nonnen zusammen leben, eine ehemalige französische Marinekaserne, eine historische Straße und die Taigu-Auslandsfirma, die auf dem höchsten Punkt der Stadt liegt. Die Hauptstraße am Nordufer ist eine Geschäfts-, Unterhaltungsund Tourismusstraße, deren Beleuchtungsgestaltung sehr poetisch wirkt.
Die beiden Uferstraßen demonstrieren die Lebensweise und die Unterhaltungsmöglichkeiten der Einwohner von Chongqing. Im Mai 2006 wurde Chongqing der Titel "Erste Yangtze-Stadt" verliehen, um den sich mehr als zehn Städte im Einzugsgebiet des Yangtze beworben hatten, beispielsweise Yichang, Wuhan und Nanjing. In der letzternannten regierungsunmittelbaren Stadt harmonieren Berge, Flüsse und die Stadtstruktur perfekt miteinander und werden zu einer einzigartigen Stadtlandschaft verbunden.
Wegen der besonderen geographischen Verhältnisse ist die Luft in der Region sehr feucht, und oft liegt Nebel über der Stadt. Statistischen Angaben zufolge gibt es in Chongqing (chinesisch: 重庆) im Jahr 104 Nebeltage, zehn Tage mehr als in London, der "Nebelstadt der Welt", und 49 Tage mehr als in Tokio, der "Nebelstadt im Fernen Osten". Wenn ein starker Nebel über Chongqing liegt, verschwinden Gebäude, Bäume und Berge regelrecht. Schon innerhalb einer Entfernung von zehn Metern kann man nichts mehr erkennen. Fahrzeuge müssen Nebelscheinwerfer und Nebelleuchten einschalten und ihre Geschwindigkeit anpassen, und auch die Schiffe müssen ankern. Der Nebel beeinträchtigt also etwas den Personen- und Güterverkehr, die Touristen sind jedoch begeistert und fühlen sich in der nebligen Landschaft wie in einem Märchenland.
Nachts erscheint Chongqing (chinesisch: 重庆) besonders attraktiv. Der Platz, von dem aus man Chongqing am besten bei Dunkelheit bewundern kann, ist der in der Altstadt gelegene Pipashan-Park. Der Park befindet sich im Bezirk Yuzhong und beinhaltet den 345 Meter hohen Pipa-Berg, auf dessen Gipfel der "Rote-Sterne-Pavillon" steht. Von hier aus kann man die schöne Landschaft im Osten, im Westen und im Norden betrachten. Nachts blinken zudem die Lichter der Stadt wie ein Meer aus Funken, und auch der Yangtze und der Jialing werden beleuchtet. Die Straßenlaternen an beiden Seiten der Brücke über den Jialing spiegeln sich im Flusswasser und sehen so wie leuchtende Sterne am Himmel aus.
In einer stillen Nacht hört man zudem auch ab und zu die Sirenen vom Chaotianmen-Hafen. Dieser Hafen liegt an der Mündung des Jialing in den Yangtze im Nordosten der Stadt. Dabei führt der eine Fluß grünes Wasser mit sich, der andere dunkelgelbes Wasser, wodurch es zu einem deutlich erkennbaren Farbenspiel kommt. Das Wasser fließt anschließend weiter durch die "Drei Schluchten" und bildet die sogenannte "Goldene Wasserstraße" des Yangtze.
Von hier abwärts wird der Yangtze (chinesisch: 扬子江) immer breiter und fließt in Richtung Baidi-Stadt ("Stadt des Weißen Kaisers") in Fengjie bei Chongqing. Dort ist der Anfangspunkt der "Drei Schluchten" (chinesisch: 三峽).
Reiseziele und Highlights in Chongqing
- Dazu
Dazu Dazu ist bekannt durch seine besonders künstlerischen und historischen Felsskulpturen die auch Dazu-Grotten genannt werden. Dazu (chin. 大足) ist ein Kreis der regierungsunmittelbaren Stadt Ch... - Fengdu
Fengdu Fengdu ist die Geisterstadt am Mingshan Berg am nördlichen Yangtse-Ufer. Die Geisterstadt Fengdu (chinesisch: 丰都鬼城) liegt am nördlichen Yangtse-Ufer und gilt als Sitz des Höllenköni...


























Mit unserer interaktiven 
