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Cangyanshan
Der Changyanshan beherbergt den Fuqing-Tempel, eins der drei hängenden Klöster in China.
In der Volksrepublik China gibt es gesamt drei hängende Klöster. Ein Kloster liegt am Berg Hengshan (chinesisch: 恒山) in der chinesischen Provinz Shanxi, ein weiteres Kloster am Berg Cangyanshan (chinesisch: 苍岩山) in der Provinz Hebei (chinesisch: 河北) und das dritte hängende Kloster befindet sich am Berg Xishan (chinesisch: 西山) in der chinesischen Provinz Yunnan.
Der Cangyan Shan und das auf ihm befindliche hängende Kloster mit dem Fuqing-Tempel in der chinesischen Provinz Hebei (chinesisch: 河北) ist jedoch nur wenigen Chinesen ein Begriff. Der Cangyan Shan mit seinem 1.400 Jahre alten Fuqing-Tempel (chinesisch: 福庆寺) und seiner dramatischen Naturlandschaft braucht sich jedoch niemals vor einem der fünf heiligen Berge der Volksrepublik China zu verstecken. Der Cangyan Shan ist etwa 70 km von Shijiazhuang entfernt. Mit einer Höhe von 1.000 Metern erstreckt sich die Landschaft über eine Fläche von 180 Quadratkilometern.
Der Cangyan Shan hat kräftig grüne Wälder, großartige Wasserfälle, klare Bäche und Quellen, senkrechte Klippen und Gipfel. Reisende, die den Cangyan Shan und den Fuqing-Tempel besuchen, können auch die weißen Sandelholzbäume und die bis zu bis 3000 Jahre alten Zypressen bewundern.
Auch wenn der Cangyanshan (chinesisch: 苍岩山) im Osten des Taihang-Gebirges außerhalb der chinesischen Provinz Hebei (chinesisch: 河北) praktisch ganz und gar unbekannt ist, gesehen haben den Cangyanshan jedoch schon Millionen Chinesen. Der Cangyan Shan hat schon in etlichen Filmen und Fernsehproduktionen als Szene gedient. Zuletzt war der Cangyanshan die Kulisse für den amerikanischen Abenteuerfilm "The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor" (chinesisch: 神鬼傳奇3), der 2008 gedreht wurde. Der sicherlich mit Abstand berühmteste Film, dem der Cangyanshan (chinesisch: 苍岩山) als Szene diente, war sicherlich das Kungfu-Epos "Crouching Tiger, Hidden Dragon" (chinesisch: 卧虎藏龙) aus dem Jahr 2000.
Tigern und Drachen bordieren heute in der sensationellen Landschaft des Cangyanshan (chinesisch: 苍岩山) in Form von Statuen und Deckenschnitzereien in den unzähligen Gebetshallen und Schreinen den Weg hinauf zum Gipfel.
Oben auf dem Gipfel, wird man mit einer pompösen Aussicht belohnt. Der Anblick des urwaldähnlichen Zypressenwaldes in der Schlucht unterhalb des Gipfels, und der mysteriös anmutende Fuqing-Tempel, der inmitten vertikal abfallenden roten Felswänden vor ihm thront, wirken auf den Betrachter als würde er wie eine Wolke frei in der Luft schweben.
Der Fuqing-Tempel besteht aus der Dafo Halle, der Yuanjue Halle, dem Lingguan Tempel, dem Guandi Tempel, dem Cangyan Turm, der Prinzessin Nan Yang Gedenkenhalle, dem Qiaolou und anderen Strukturen.
Das hundertprozentige Wahrzeichen des Fuqing-Tempel ist die aus der Nähe eher unauffällige Gebetshalle Qiaolou. Ihre architektonische Einzigartigkeit kommt erst aus der Weite richtig zur Wirkung. Qiaolou bedeutet so viel wie "eine Halle auf der Brücke". Wie der Name zu erahnen lässt, wurde die Gebetshalle Qiaolou auf einer Steinbrücke in über 50 m Höhe inmitten zwei lotrecht abfallenden Felswänden gebaut. Aus der Ferne betrachtet wirkt die Gebetshalle Qiaolou, als würde sie in der Luft hängen. Qiaolou ist ein zweistöckwerkiges Bauwerk aus der Sui Dynastie und beherbergt die Statuen und einige Wandmalereien. Einige Forscher gehen davon aus, dass die 15 m lange und neun m breite bogenförmige Brücke sogar älter ist als die Anji-Brücke (chinesisch: 安济桥) aus der Sui-Dynastie (581-618) im unweit entfernten Zhaozhou. Offiziell gilt die Anji-Brücke (chinesisch: 安济桥) als die älteste Brücke der Volksrepublik China.
Die künstlerisch geschnitzten Statuen von im Innern der Qiaolou-Halle sollen schon von Prinzessin Nan Yang gehuldigt worden sein. Die Gedenkenhalle der Prinzessin Nan Yang befindet sich im Norden von Qiaolou. In der Gedenkenhalle steht die Statue der Prinzessin Nan Yang. An den Wänden sind einige Fresken nach den Geschichten von Prinzessin Nan Yang bemalt. Gleich hinter der Gedenkhalle ist eine Höhle, die das Schlafzimmer der Prinzessin Nanyang war.
Die Prinzessin Nan Yang war die älteste Tochter von Kaiser Yang Di. Prinzessin Nanyang soll hier vom Ende des 6. Jahrhunderts an als buddhistische Nonne gelebt haben. Nach ihrer posthumen Ernennung zum Buddha im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Cangyanshan (chinesisch: 苍岩山) schrittweise zu einem anziehenden Wallfahrtsort.
Touristen die nicht zu Fuss auf den Cangyanshan (chinesisch: 苍岩山) mit seinem Fuqing-Tempel und der Qiaolou-Gebetshalle möchte, kann heute die Gondelbahn nehmen.
























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