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Baiyun-Berg
Der Berg der weißen Wolke wird als die schönste Sehenwürdigkeit von Guangzhou bezeichnet.
Der Berg der weißen Wolke (Baiyun-Berg), der im Nordosten der Stadt liegt, zählt zu den berühmtesten Bergen im Süden der Provinz Guangdong und wird als die schönste Sehenwürdigkeit von Guangzhou bezeichnet. Der Berg bedeckt eine Fläche von 20,98 kqm und besteht aus mehr als 30 Gipfeln. Davon ist der Hauptgipfel, der Moxing, 382 m hoch. In dem Landschaftsgebiet erheben sich mehrere Gipfel und auf dem Berg fließen große und kleine Flüsschen kreuz und quer. Vom Gipfel hat man einen wunderschönen Ausblick auf den Perlfluss von Guangzhou. Der Berg der weißen Wolke bekam seinen Namen, weil der Berg jedesmal wenn es regnet oder im frühen Frühling von Wolken umschlossen wird.
Der Berg der weißen Wolke kann man auf die Zeit des Neolithikums zurückgehen. Nach einer alten Sage gelangten Menschen, die den Berg bestiegen, zur Unsterblichkeit. In der südlichen Liang-Dynastie wurde der erste Tempel von einem Jingtai-Mönch auf dem Berg errichtet, der zu den acht schönsten Landschaften des alten Guangzhou zählte. Von der Tang- und Song-Dynastie an besuchten Dichter den Berg und schrieben Gedichte über dessen schöne Aussicht, die bis heute überliefert und Bestandteil der Literatur des Lingnan-Gebiets sind. Nach der Gründung der VR China besichtigten auch revolutionäre Persönlichkeiten den Berg und gaben ihm ihre Widmung.
Obwohl der Berg der weißen Wolke seit Jahrhunderten für seine Schönheit berühmt war, wurden die Sehenwürdigkeiten auf dem Berg immer mehr beschädigt. Bis zur Gründung der Volksrepublik China sind nur ein Schild, auf dem die Schriftzeichen „Tian Nan Di Yi Feng“ (der erste Gipfel des Südhimmels) geschrieben wurden, und der alte Teil des Tempels übriggeblieben. Im Laufe des Bestehens der VR China begann die Renovierungsarbeit. So wurden auf dem Berg mehr Bäume gepflanzt, aber auch Stauseen und Straßen gebaut. Zuzüglich der reichen natürlichen Ressourcen bedecken momentan Pflanzen mehr als 95% des ganzen Bergs, was einen großen Beitrag zur frischen Luft in der Stadt leistet. Deshalb wird dieser Berg auch als die Lunge von Guangzhou bezeichnet. Es gibt jetzt von Süden nach Norden insgesamt 7 Besichtigungsgebiete. Aber nur 3 davon sind am beliebtesten: Der Yuntai-Garten, das Mingchun-Tal und der Park der Statuen.
Der Yuntai-Garten ist eine gute Wahl für alle, die Blumen mögen und verschiedene Arten kennenlernen möchten. Der Yuntai-Garten ist ein klassischer Garten mit Landschaften, die aus Blumen, Bäumen und anderen Pflanzen mit Steinen und Bächen bestehen. Er zog den Butchart-Garten in Kanada zum Vergleich heran und ist heute der größte Garten in China. Er wird in ein paar Bereiche getrennt. Im Treibhaus kann man verschiedene, auch seltene Pflanzen sehen und kennenlernen. Es werden z.B. Kaktus, Orchideen und Palmen angebaut. Im Rosengarten kann man eine große Menge von inländischen und ausländischen bunten Rosen finden. In der Nähe von einer von Blumen eingeschloßenen Glocke befindet sich der Yan-See, der wie ein Schmetterling aussieht. Vor der Glocke steht eine Landkarte von China, die aus bunten Blumen gemacht wurde. Sehenswert ist auch der Garten der Freundschaft, in dem Geschenke aus aller Welt ausgestellt werden, die den Frieden und die Harmonie der Welt symbolisieren. Darunter gibt es auch ein Geschenk der deutschen Partnerstadt von Guangzhou, Frankfurt am Main.
Das Mingchun-Tal, das eine Fläche von 56000 qm hat, ist zur Zeit der größte natürliche Vogelkäfig in China. Das Mingchun-Tal ist von guten natürlichen Bedingungen, den Zahlen und Arten von Vögeln sowie den wunderbaren Auftritten der Vögel geprägt. Darin leben über 150 Arten wie z.B. Mandschurenkranich, Schwan, Pfau usw. Im Ausstellungsraum kann man vollständige Musterexemplare von Vögeln und Insekten sehen und sein Grundwissen erweitern. Der größte Käfig wurde aus Stahlrohren gemacht. Hier werden nicht nur die Vögel, deren Namen wir schon kennen, sondern auch sehr seltene Vögel gehalten. Außerdem werden auch Stadtvögel von ein paar Städten ausgestellt, z.B. die Drossel, der Stadtvogel von Guangzhou. Die Ausstellung bietet auch Auftritte von dressierten Vögeln: Die zahmen Vögel können Basketball spielen, Wörter von Menschen imitieren und sogar die Geldscheine von Zuschauern wegnehmen ... Im Pavillon "Baiyunxiaowang" (die weiße Wolke anschauen) kann man den Sonnenaufgang am besten beobachten.
Der Park für Statuen bedeckt eine Fläche von 460.000 qm. Er wurde im Jahr 1996 von der Regierung anlässlich der Gründungsfeier der Stadt vor 2210 Jahren etabliert. Es stehen auf dem Park viele Statuen aus verschiedenen Zeiten über unterschiedlichen Themen, z.B. über die Befreiung von Guangzhou sowie über das heutige Leben. Sie dienen in China nicht nur der Besichtigung, sondern auch des Erziehungseffektes. Bestandteil des Parks ist ein Wald, in dem man vom mühsamen Alltagsleben ein wenig abschalten kann.
Für Aufstieg und Abstieg wurde eine Seilbahn eingerichtet. Aber normalerweise steigt man gerne zu Fuß auf, inbesondere am Doppelneuten-Fest (das Fest für die Ältere).
























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