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Badain Jaran Wüste
Die Badain Jaran Wüste ist die drittgrößte Wüste in China und liegt in der Inneren Mongolei.
Die Badain Jaran (chinesisch: 巴丹吉林沙漠) im Westlichen Alxa Plateau (chinesisch: 阿拉善高原) in der Inneren Mongolei (chinesisch: 內蒙古) umfasst eine Fläche von 44 Tausend Quadratkilometern und ist die drittgrößte Wüste in China und ein Teil der Wüste Gobi (chinesisch: 戈壁). Etwa zu 80 % besteht sie aus Wanderdünen, teils über 400 Meter hoch.
Tief im Inneren der Wüste ist das Badain-Jadran-Kloster gelegen. Zwischen den Sanddünen findet man zahlreiche Seen. Meist sind es Salzseen und die Wiesen und Wasserstellen sind wichtige Weideflächen. Die Welt hier ist auf drei Dinge beschränkt, Kamele, Dünen und eine nicht fassbare Weite. Weine Wanderung durch die Badain Jaran ist eine gefühlsmäßig erlebte Reise durch eine tausend Jahre alte Geschichte. Die steilen Dünen erheben sich aus ebenem Boden und Wege führen im Zickzack über die Dünen hinweg. Die Bewegung ist Mühsam. Der feine Sand macht aus zwei Schritten vorwärts einen, da man immer wieder zurückrutscht. Der höchste Punkt der Wüste ist Uzhum. Hier ist man etwa auf 1.700 Metern über Meeresspiegel.
Insgesamt ist die Wüste Badain Jaran (chinesisch: 巴丹吉林沙漠) das wohl unzugänglichste Sandgebiet Chinas. Sie liegt in der Inneren Mongolei(chinesisch: 內蒙古), einem autonomen Gebiet Chinas, an der Südgrenze zur Mongolei. Wüstenforschungen Chinesischer Geowissenschaftler belegen, dass sich der Kern, bereits vor rund 40 Millionen Jahre gebildet hat. Die singenden Dünen - wie sie aufgrund des Getöses von immer wieder auftretenden Sandlawinen und dem "Sägen" des Windes am Dünengrad - genannt werden, sind dabei im Laufe der Jahrmillionen "etagenweise" in die Höhe gewachsen. Schon früh hatten sich inmitten des Sandes einfache Pflanzen angesiedelt, die den sich dort ansammelnden Tau zum Überleben nutzten. Diese Wüstengewächse sorgten mit ihren Wurzeln dafür, dass sich die Dünenstruktur stabilisierte.
Die Anreise in dieses Gebiet erfolgt zumeist via Peking nach Dunhuang (chinesisch: 敦煌市), wo die fantastischen buddhistischen Meditationsgrotten von Mogao (chinesisch: 敦煌石窟) viele Touristen anziehen. Bei viel Zeit ist auch die Anreise über Kurote per Bahn und Geländefahrzeug. In die Wüste gelangt man ab da, wo die Große Mauer aufhört, mit dem Jeep nordwärts. Ein typischer Weg ist folgender: Fahrt in Richtung Chinas Raketenabschussgelände. Dies ist Sperrgebiet, was zu einem Umweg führt, an dessen Ende die fast vollständig im Sand versunkene imposante Ruinenstadt Khara Khoto (chinesisch: 黑城) liegt. Nach einer weiteren Tagesreise war der Ausgangspunkt des Wüstentreckings erreicht – Kurote. Dort warten die Gepäckkamele, die einen für unvergessliche Eindrücke volle Stille und Imposanz in die Wüste begleiten.

























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